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	<title>Pressident &#124; Online-Schülerzeitung der THS Pinneberg &#187; Klug</title>
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	<description>Infos zum Theodor-Heuss-Gymnasium (nord)westlich von Hamburg!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 15:14:34 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Angst- Ein Urgefühl des Menschen</title>
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		<comments>http://ths-pressident.de/angst-ein-urgefuhl-des-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Klug]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachts in einem einsamen Wald. Es ist stockdunkel- plötzlich ein Rascheln. Die Augen der Frau sind geweitet, ihre Muskeln angespannt. Man hört förmlich ihren Puls rasen. Sie hat Angst.
So dramatisch geht es meist nur in Filmen zu aber das Gefühl der Angst kennt jeder. Wirklich jeder? Ein paar Leute behaupten, dass sie keine Angst haben. Vor rein gar nichts. Aber wie ist es, wenn man nachts alleine durch den dichtesten Wald läuft und hinter einem ein riesiger Bär laut sein lautes Gebrüll hören lässt? Da wird wohl jedem das Herz in die Hose rutschen. Der Grund für das schnelle Herzrasen ist eine angeborene Schutzreaktion des Körpers und gehört somit zu den menschlichen Grundgefühlen. Angst soll uns vor Gefahren warnen und die damit verbundene Anspannung soll uns dabei helfen im Notfall schnellzu reagieren.
Psychologen unterscheiden das im Volksmund gebrauchte Wort für das Gefühl der Angst allerdings in Angst und Furcht.                                                                                                                                        
Das Wort Angst hat seinen Wortursprung bereits seit dem 8. Jahrhundert und hat sich vom indogermanischen &#8220;anghu&#8221; über das althochdeutsche &#8220;angust&#8221; zum heutigen Bergriff &#8220;Angst&#8221; weiterentwickelt. Psychologen unterscheiden das im Volksmund gebrauchte Wort für das Gefühl der Angst allerdings in Angst und Furcht.  Furcht bezieht sich auf eine reale Bedrohung durch eine gegenwärtige oder vorausgeahnte Gefahr unter realistischen Bedingungen, wohingegen die Angst durch Gedanken und Phantasien in unseren Köpfen entsteht. So müsste man genaugesehen (um noch mal auf das Beispiel mit dem Bären zurückzukommen) von Furcht sprechen, denn die Bedrohung und die damit eventuell verbundenen Folgen sind real. Die Unterscheidungen zwischen Furcht und Angst können mitunter recht schwierig sein und die Grenzen verlaufen nicht immer genau. Deshalb sprechen wir &#8220;Nicht Psychologen&#8221; normalerweise von dem Gefühl der Angst.
 Jetzt weiß der Körper: Alles oder nichts. Flucht oder Kampf.
Wenn ein Mensch in eine Gefahrensituation gerät, werden im Gehirn die Stresshormone Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet. Der Körper weiß nun, dass er sich in höchsterAlarmbereitschaft befindet. Das Herz schlägt schneller, die Atmung wird flacher, die Pupillen weiten sich (um auch im Dunkeln besser sehen zu können), alle Organe werden gut durchblutet. Jetzt weiß der Körper: Alles oder nichts. Flucht oder Kampf. Je nach Situation entscheidet man sich für das eine oder andere. Es gibt jedoch auch noch eine dritte Möglichkeit: Nämlich völlig regungslos zu bleiben.                                                                                                                                                In unserem Beispiel mit dem Bären wäre es das Beste, man bliebe einfach ruhig. Denn mal ehrlich: Bären können bis zu 50 km/h schnell laufen. Flucht scheidet also schon mal aus. Und an Kämpfen ist bei den bis zu 2,80m großen Tieren auch nicht zu denken.                   
Viele Menschen setzten sich allerdings freiwillig dem Gefühl der Angst aus. Nicht etwa, wenn sie Bären in dunklen Wäldern jagen, sondern wenn sie sich einen Psychothriller im Kino ansehen, mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springen oder Achterbahn fahren. Der Grund für diese Tätigkeiten liegt ebenfalls im Körper, denn nach jeder Stresssituation werden wir vom Gehirn mit dem Hormon Serotonin belohnt. Ein Glückshormon. Folglich fühlen wir uns erleichtert und zufrieden. Deshalb können viele auch nicht genug von Gruselschockern oder anderen Extremsituationen bekommen.
Man mag es kaum glauben, aberdie soziale Phobie ist eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">Nachts in einem einsamen Wald. Es ist stockdunkel- pl<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>tzlich ein Rascheln. Die Augen der Frau sind geweitet, ihre Muskeln angespannt. Man h<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rt f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rmlich ihren Puls rasen. Sie hat Angst.<span id="more-3959"></span></div>
<p>So dramatisch geht es meist nur in Filmen zu aber das Gef<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hl der Angst kennt jeder. Wirklich jeder? Ein paar Leute behaupten, dass sie keine Angst haben. Vor rein gar nichts. Aber wie ist es, wenn man nachts alleine durch den dichtesten Wald l<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>uft und hinter einem ein riesiger B<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>r laut sein lautes Gebr<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ll h<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>ren l<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>sst? Da wird wohl jedem das Herz in die Hose rutschen. Der Grund f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>r das schnelle Herzrasen ist eine angeborene Schutzreaktion des K<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rpers und geh<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rt somit zu den menschlichen Grundgef<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hlen. Angst soll uns vor Gefahren warnen und die damit verbundene Anspannung soll uns dabei helfen im Notfall schnellzu reagieren.</p>
<blockquote><p>Psychologen unterscheiden das im Volksmund gebrauchte Wort für das Gefühl der Angst allerdings in Angst und Furcht.                                                                                                                                        </p></blockquote>
<p>Das Wort Angst hat seinen Wortursprung bereits seit dem 8. Jahrhundert und hat sich vom indogermanischen &#8220;<em>anghu</em>&#8221; <span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ber das althochdeutsche &#8220;<em>angust</em>&#8221; zum heutigen Bergriff &#8220;Angst&#8221; weiterentwickelt. Psychologen unterscheiden das im Volksmund gebrauchte Wort f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>r das Gef<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hl der Angst allerdings in Angst und Furcht.  Furcht bezieht sich auf eine reale Bedrohung durch eine gegenw<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>rtige oder vorausgeahnte Gefahr unter realistischen Bedingungen, wohingegen die Angst durch Gedanken und Phantasien in unseren K<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>pfen entsteht. So m<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>sste man genaugesehen (um noch mal auf das Beispiel mit dem B<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ren zur<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ckzukommen) von Furcht sprechen, denn die Bedrohung und die damit eventuell verbundenen Folgen sind real. Die Unterscheidungen zwischen Furcht und Angst k<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>nnen mitunter recht schwierig sein und die Grenzen verlaufen nicht immer genau. Deshalb sprechen wir &#8220;Nicht Psychologen&#8221; normalerweise von dem Gef<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hl der Angst.</p>
<blockquote><p> Jetzt weiß der Körper: Alles oder nichts. Flucht oder Kampf.</p></blockquote>
<p>Wenn ein Mensch in eine Gefahrensituation ger<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>t, werden im Gehirn die Stresshormone Adrenalin und Kortisol ausgesch<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ttet. Der K<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rper wei<span style="font-family: Times New Roman Standard">ß </span>nun, dass er sich in h<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>chsterAlarmbereitschaft befindet. Das Herz schl<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>gt schneller, die Atmung wird flacher, die Pupillen weiten sich (um auch im Dunkeln besser sehen zu k<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>nnen), alle Organe werden gut durchblutet. Jetzt wei<span style="font-family: Times New Roman Standard">ß </span>der K<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rper: Alles oder nichts. Flucht oder Kampf. Je nach Situation entscheidet man sich f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>r das eine oder andere. Es gibt jedoch auch noch eine dritte M<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>glichkeit: N<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>mlich v<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>llig regungslos zu bleiben.                                                                                                                                                In unserem Beispiel mit dem B<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ren w<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>re es das Beste, man bliebe einfach ruhig. Denn mal ehrlich: B<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ren k<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>nnen bis zu 50 km/h schnell laufen. Flucht scheidet also schon mal aus. Und an K<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>mpfen ist bei den bis zu 2,80m gro<span style="font-family: Times New Roman Standard">ß</span>en Tieren auch nicht zu denken.                   </p>
<div id="attachment_3969" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2011/04/Eindringlicher-Blick-CFALK-pixelio.de_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3969" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2011/04/Eindringlicher-Blick-CFALK-pixelio.de_1-300x266.jpg" alt="" width="300" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Eindringlicher Blick von CFALK www.pixelio.de</p></div>
<p>Viele Menschen setzten sich allerdings freiwillig dem Gef<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hl der Angst aus. Nicht etwa, wenn sie B<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ren in dunklen W<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ldern jagen, sondern wenn sie sich einen Psychothriller im Kino ansehen, mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springen oder Achterbahn fahren. Der Grund f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>r diese T<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>tigkeiten liegt ebenfalls im K<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>rper, denn nach jeder Stresssituation werden wir vom Gehirn mit dem Hormon Serotonin belohnt. Ein Gl<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ckshormon. Folglich f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hlen wir uns erleichtert und zufrieden. Deshalb k<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>nnen viele auch nicht genug von Gruselschockern oder anderen Extremsituationen bekommen.</p>
<blockquote><p>Man mag es kaum glauben, aberdie soziale Phobie ist eine der häufigsten Angsterkrankungen. So sind etwa 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung davon betroffen.</p></blockquote>
<p>Es gibt aber auch <span style="font-family: Times New Roman Standard">Ä</span>ngste, bei denen die Ursachen nicht immer nachvollziehbar sind. In diesem Fall spricht man von Phobien (vom altgriechischen &#8220;<em>phóbos</em>&#8220;, Furcht). Zu den Phobien geh<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>ren beispielsweise, dass Betroffene sich nicht in engen R<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>umen aufhalten m<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>gen (<em>Klaustrophobie</em>) oder panische Angst vor Spinnentieren haben (<em>Arachnophobie</em>). Eine gro<span style="font-family: Times New Roman Standard">ß</span>e Gruppe im Feld derPhobien sind die so genannten &#8220;sozialen Phobien&#8221;. Bei dieser Art von Gef<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>hlen haben die Betroffenen Angst in der <span style="font-family: Times New Roman Standard">Ö</span>ffentlichkeit in irgendeiner Form bewertet zu werden. So meiden diese Personen h<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ufig den Kontakt zum anderen Geschlecht, weigern sich in der <span style="font-family: Times New Roman Standard">Ö</span>ffentlichkeit zu essen oder im Beisein anderer zu telefonieren.  Man mag es kaum glauben, aber die soziale Phobie ist eine der h<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ufigsten Angsterkrankungen. So sind etwa 5 bis 10 Prozent der Bev<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>lkerung davon betroffen.      </p>
<div id="attachment_3979" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2011/04/Spinne-im-Netz-H.-Radermacher-pixelio.de_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3979" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2011/04/Spinne-im-Netz-H.-Radermacher-pixelio.de_1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Spinne imNetz von H. Radermacher /www.pixelio.de</p></div>
<p>Phobien bleiben meist lange unerkannt und je sp<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ter man sie erkennt, desto schwieriger wird es sie zu bek<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>mpfen. Die Folge: Die betroffenen Menschen meiden die f<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>r sie bedrohliche Situation und ziehen sich im schlimmsten Fall immer weiter zur<span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ck, da sie Angst haben sich in der <span style="font-family: Times New Roman Standard">Ö</span>ffentlichkeit in irgendeiner weise zu blamieren oder abgelehnt zuwerden. Phobien k<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>nnen vielf<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ltig sein und unterschiedliche Verl<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>ufe undAusma<span style="font-family: Times New Roman Standard">ß</span>e annehmen. Es ist also keinesfalls richtig alle Phobiker <span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>ber einen Kamm zuscheren, denn jede Krankheit verl<span style="font-family: Times New Roman Standard">ä</span>uft individuell. Sicher ist allerdings, dass nur die wenigsten aus eigener Kraft dem Teufelskreis einer Phobie entrinnen k<span style="font-family: Times New Roman Standard">ö</span>nnen.</p>
<p>Sich seinen kleinen alltäglichen Ängsten, wie zum Beispiel eine Präsentation vor einer Menschenmenge zu halten, zu stellen lohnt sich aber in jedem Fall, denn das Gefühl seine Angst überwunden zu haben ist einmalig.</p>
<blockquote><p>             Mehr Infos zum Thema Angst und Phobien:</p>
<p><em>&#8220;<span style="font-family: Times New Roman Standard">Ä</span>ngste verstehen und <span style="font-family: Times New Roman Standard">ü</span>berwinden. Wie Sie sich von Angst, Panik und Phobien befreien&#8221;</em>von Doris Wolf , Pal Verlag, <strong><span style="font-family: Times New Roman"><strong>ISBN-10: </strong>3923614322                                         </span></strong><a href="http://www.phobieinfo.de/"><span style="text-decoration: underline"><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #0000ff">http://www.phobieinfo.de/</span></span></span></a>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            </p></blockquote>
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		<item>
		<title>350 Lehrer stadtweit und 3500 Lehrer landesweit im Streik!</title>
		<link>http://ths-pressident.de/350-lehrer-stadtweit-und-3500-lehrer-landesweit-auf-der-strae/</link>
		<comments>http://ths-pressident.de/350-lehrer-stadtweit-und-3500-lehrer-landesweit-auf-der-strae/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 11:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<category><![CDATA[THS]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 3500 Lehrerinnen und Lehrer (Foto: Hans-Heinrich Duggen / GEW-Streik Norderstedt) legten am Donnerstag, den 3. Juni 2010,  nach der dritten Stunde die Arbeit nieder. Sie folgten damit einem  Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Auf  Streikkundgebungen in 20 Orten im Land richteten Gewerkschafterinnen und  Gewerkschafter scharfe Angriffe gegen die Politik der schwarz-gelben  Landesregierung. Die größten Kundgebungen fanden Kiel, Norderstedt und  Elmshorn statt. Der Streik richtet sich gegen Arbeitszeitverlängerung,  zu hohe Arbeitsbelastungen, Stellenstreichungen und das Sparpaket der  Landesregierung. Bei den angestellten Lehrkräften geht es auch um die  Eingruppierung.
Auch an der THS führte der Pinneberger Trauerzug vorbei, der gegen Mittag seinen Höhepunkt am Rathaus fand. Der Unterricht fand zwar flächendeckend noch statt (im Gegensatz zur IGS und anderen Schulen), erwies sich größtenteils als sinnlos und war mehr pro forma, da viele Lehrer aufgrund des Streiks schon gar nicht mehr in der Schule waren. Insgesamt beteiligten sich in Pinneberg 350 Lehrer, Schüler und Eltern an der Protestaktion.
Hoch erfreut zeigte sich der  GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn: „Die  große Streikbereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer ist ein  Misstrauensvotum erster Güte für Ministerpräsident Peter Harry  Carstensen und Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug. Sie sollten dieses  Zeichen ernst nehmen und die Politik von Arbeitszeitverlängerung und  Bildungsabbau beenden.“ Für den Fall, dass das nicht geschehe, kündigte  Heidn weitere Proteste an.
In vielen Orten schlossen sich Eltern  und Schüler dem Protest an, so dass insgesamt knapp 7000 Menschen gegen  Bildungsabbau in Schleswig-Holstein protestierten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 3500 Lehrerinnen und Lehrer (Foto: <a title="Streik" href="http://www.dropbox.com/gallery/640905/1//100603_Streik_Norderstedt?h=d25a1a&amp;p=0#">Hans-Heinrich Duggen</a> / GEW-Streik Norderstedt) legten am Donnerstag, den 3. Juni 2010,  nach der dritten Stunde die Arbeit nieder. Sie folgten damit einem  Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).</p>
<p><span id="more-1073"></span></p>
<p>Auf  Streikkundgebungen in 20 Orten im Land richteten Gewerkschafterinnen und  Gewerkschafter scharfe Angriffe gegen die Politik der schwarz-gelben  Landesregierung. Die größten Kundgebungen fanden Kiel, Norderstedt und  Elmshorn statt. Der Streik richtet sich gegen Arbeitszeitverlängerung,  zu hohe Arbeitsbelastungen, Stellenstreichungen und das Sparpaket der  Landesregierung. Bei den angestellten Lehrkräften geht es auch um die  Eingruppierung.</p>
<p>Auch an der THS führte der Pinneberger Trauerzug vorbei, der gegen Mittag seinen Höhepunkt am Rathaus fand. Der Unterricht fand zwar flächendeckend noch statt (im Gegensatz zur IGS und anderen Schulen), erwies sich größtenteils als sinnlos und war mehr pro forma, da viele Lehrer aufgrund des Streiks schon gar nicht mehr in der Schule waren. Insgesamt beteiligten sich in Pinneberg 350 Lehrer, Schüler und Eltern an der Protestaktion.</p>
<p>Hoch erfreut zeigte sich der  GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn: „Die  große Streikbereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer ist ein  Misstrauensvotum erster Güte für Ministerpräsident Peter Harry  Carstensen und Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug. Sie sollten dieses  Zeichen ernst nehmen und die Politik von Arbeitszeitverlängerung und  Bildungsabbau beenden.“ Für den Fall, dass das nicht geschehe, kündigte  Heidn weitere Proteste an.</p>
<p>In vielen Orten schlossen sich Eltern  und Schüler dem Protest an, so dass insgesamt knapp 7000 Menschen gegen  Bildungsabbau in Schleswig-Holstein protestierten.</p>
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		<title>Erleichterung</title>
		<link>http://ths-pressident.de/erleichterung/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 17:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Abschaffung]]></category>
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		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
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		<category><![CDATA[naturwisschenschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Profiloberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Profiloberstufe ist wohl eines der meist umstrittensten Themen an Pinnebergs Gymnasien. Besonders die hohen und unterschiedlichen Stunden sowie die Einschränkung beim Auswählen der Fächer werden häufig von Schülern, Eltern und Lehren kritisiert. Doch ab 2010 könnte unter anderem die von vielen erhoffte Abschaffung der zweiten Fremdsprache vollbracht sein.
Der Schleswig-Holsteinische Landtag diskutiert heftig über zwei  Änderungen an der Profiloberstufe. Dreh- und Angelpunkt der Maßnahmen zur Erleichterung bzw. Auslastung der Profiloberstufe ist Schleswig-Holsteins Bildungsminister Ekkehard Klug. Er fordert in Kiel eine größere Wahlfreiheit der Schüler und mehr Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Fächer. Tendenz: Leistungskurs.
Der Pressident hat nachgefragt
Konkret würde das nach ersten Informationen des Pressidenten bedeuten:

4 statt 5 Prüfungsfächer im Abitur
Die Abschaffung der zweiten Fremdsprache oder eines naturwissenschaftlichen Faches

Besonders die zweite Fremdsprache war sehr umstritten. Den Vorstoß von unserem Bildungsminister kann ich nur unterstützen. Wer eine zweite Fremdsprache weiterlernen möchte, der kann dies weiterhin tun. Alle anderen haben die Chance sich intensiver mit anderen Fächern zu beschäftigen!
Unsere Schülerzeitung hat nachgehakt, wie genau sollen die Veränderungen die Fächer betreffen? Eine Sprecherin des Bildungsministeriums machte uns gegenüber schon sehr konkrete Aussagen:
In der Einführungsphase der Oberstufe (in G9: 11. Jg.) sind und bleiben zwei Fremdsprachen Pflicht. In der Qualifikationsphase (in G9: 12. u. 13. Jg.) kann es unter bestimmten Bedingungen zum Wegfall einer auf grundlegendem Niveau unterrichteten Sprache kommen. Im sprachlichen Profil  kommt dies generell nicht in Frage. Im naturwissenschaftlichen Profil wird es üblicherweise dazu kommen. In den übrigen Profilen werden zwei Sprachen und eine Naturwissenschaft oder eine Sprache und zwei Naturwissenschaften verpflichtend unterrichtet.
Die Minireform soll bereits zum kommenden neuen Schuljahr in Kraft treten, weshalb sich die Vorstellung sämtlicher Profile im Kreis weiterhin verzögert. Die Veränderungen sind auch schon verfasst, müssen jetzt aber noch von der schwarz-gelben Regierung verabschiedet werden.
Ein Beispiel: Wer ab der 7. Klasse Französisch unterrichtet bekommt, der hat im elften Jahrgang die Wahl zwischen 2 Stunden Französisch die Woche oder 4 Stunden Spanisch (eventuell auch Latein). Ausgenommen dem Sprachenprofil kann Französisch jetzt ab dem 12. Jahrgang abgewählt werden &#8211; es werden dann 2 naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet. Problematisch könnte es bei der Wahl von Spanisch werden. In der Erklärung des Bildungsministeriums hieß es nur: &#8220;Wegfall einer auf grundlegendem Niveau unterrichteten  Sprache&#8221;. Was auf grundlegendem Niveau bedeutet, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen..
Zwei Jahre nach Einführung der Profiloberstufe soll das Unterrichtsvolumen nun verringert werden. Eine Erkenntnis, die vielen Eltern- und Schülerausschüssen schon vor der Einführung bekannt war. Jetzt scheint auch die Politik nachzuziehen. Sie reagiert auf die heftige Kritik zur Profiloberstufe.
Billig, aber schlecht?
Im Gegensatz zu den Leistungskursen ist das neue Modell ein Sparschwein! Es sind wesentlich weniger Lehrer nötig, der Unterricht findet im Klassenverband statt im Kurs statt. In der Praxis ist die Spezialisierungsmöglichkeit der Schüler stark eingeschränkt: Wer den Geschichtskurs belegen will, muss wohl oder übel mit den Pflichtstunden in Mathe, Deutsch oder Englisch zurechtkommen. Das Abwählen ist nur sehr eingeschränkt möglich, denn die Regierung will &#8211; so die offizielle Bezeichnung &#8211; die Allgemeinbildung fördern. Doch das schlägt sich natürlich in mehr Stunden und häufigeren Klausuren aus. Ein kluger ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Profiloberstufe ist wohl eines der meist umstrittensten Themen an Pinnebergs Gymnasien. Besonders die hohen und unterschiedlichen Stunden sowie die Einschränkung beim Auswählen der Fächer werden häufig von Schülern, Eltern und Lehren kritisiert. Doch ab 2010 könnte unter anderem die von vielen erhoffte Abschaffung der zweiten Fremdsprache vollbracht sein.</p>
<p><span id="more-655"></span>Der Schleswig-Holsteinische Landtag diskutiert heftig über zwei  Änderungen an der Profiloberstufe. Dreh- und Angelpunkt der Maßnahmen zur Erleichterung bzw. Auslastung der Profiloberstufe ist Schleswig-Holsteins Bildungsminister Ekkehard Klug. Er fordert in Kiel eine größere Wahlfreiheit der Schüler und mehr Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Fächer. Tendenz: Leistungskurs.</p>
<h3>Der Press<em>ident</em> hat nachgefragt</h3>
<p>Konkret würde das nach ersten Informationen des Pressidenten bedeuten:</p>
<ol>
<li>4 statt 5 Prüfungsfächer im Abitur</li>
<li>Die Abschaffung der zweiten Fremdsprache oder eines naturwissenschaftlichen Faches</li>
</ol>
<p>Besonders die zweite Fremdsprache war sehr umstritten. Den Vorstoß von unserem Bildungsminister kann ich nur unterstützen. Wer eine zweite Fremdsprache weiterlernen möchte, der kann dies weiterhin tun. Alle anderen haben die Chance sich intensiver mit anderen Fächern zu beschäftigen!</p>
<p>Unsere Schülerzeitung hat nachgehakt, wie genau sollen die Veränderungen die Fächer betreffen? Eine Sprecherin des Bildungsministeriums machte uns gegenüber schon sehr konkrete Aussagen:</p>
<blockquote><p>In der Einführungsphase der Oberstufe (in G9: <strong><span style="color: #ff0000;">11. Jg.</span></strong>) sind und <span style="color: #ff0000;"><strong>bleiben zwei Fremdsprachen Pflicht.</strong></span> In der Qualifikationsphase (in G9: <strong><span style="color: #008000;">12. u. 13. Jg.</span></strong>) kann es unter bestimmten Bedingungen zum <span style="color: #008000;"><strong>Wegfall </strong></span>einer <strong><span style="color: #008000;">auf grundlegendem Niveau unterrichteten Sprache</span></strong> kommen. <strong><span style="color: #000080;">Im sprachlichen Profil</span> </strong> kommt dies<strong></strong> generell <strong><span style="color: #000080;">nicht</span></strong> in Frage. Im naturwissenschaftlichen Profil <span style="color: #993300;"><strong>wird es üblicherweise dazu kommen.</strong></span> In den <span style="color: #33cccc;"><strong>übrigen Profilen</strong></span> werden <strong><span style="color: #33cccc;">zwei Sprachen und eine Naturwissenschaft</span></strong> <strong>oder</strong> <strong><span style="color: #33cccc;">eine Sprache und zwei Naturwissenschaften</span></strong> verpflichtend unterrichtet.</p></blockquote>
<p>Die Minireform soll bereits zum kommenden neuen Schuljahr in Kraft treten, weshalb sich die Vorstellung sämtlicher Profile im Kreis weiterhin verzögert. Die Veränderungen sind auch schon verfasst, müssen jetzt aber noch von der schwarz-gelben Regierung verabschiedet werden.</p>
<p>Ein Beispiel: Wer ab der 7. Klasse Französisch unterrichtet bekommt, der hat im elften Jahrgang die Wahl zwischen 2 Stunden Französisch die Woche oder 4 Stunden Spanisch (eventuell auch Latein). Ausgenommen dem Sprachenprofil kann Französisch jetzt ab dem 12. Jahrgang abgewählt werden &#8211; es werden dann 2 naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet. Problematisch könnte es bei der Wahl von Spanisch werden. In der Erklärung des Bildungsministeriums hieß es nur: &#8220;Wegfall einer auf grundlegendem Niveau unterrichteten  Sprache&#8221;. Was auf grundlegendem Niveau bedeutet, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen..</p>
<p>Zwei Jahre nach Einführung der Profiloberstufe soll das Unterrichtsvolumen nun verringert werden. Eine Erkenntnis, die vielen Eltern- und Schülerausschüssen schon vor der Einführung bekannt war. Jetzt scheint auch die Politik nachzuziehen. Sie reagiert auf die heftige Kritik zur Profiloberstufe.</p>
<h3>Billig, aber schlecht?</h3>
<p>Im Gegensatz zu den Leistungskursen ist das neue Modell ein Sparschwein! Es sind wesentlich weniger Lehrer nötig, der Unterricht findet im Klassenverband statt im Kurs statt. In der Praxis ist die Spezialisierungsmöglichkeit der Schüler stark eingeschränkt: Wer den Geschichtskurs belegen will, muss wohl oder übel mit den Pflichtstunden in Mathe, Deutsch oder Englisch zurechtkommen. Das Abwählen ist nur sehr eingeschränkt möglich, denn die Regierung will &#8211; so die offizielle Bezeichnung &#8211; die Allgemeinbildung fördern. Doch das schlägt sich natürlich in mehr Stunden und häufigeren Klausuren aus. Ein kluger Schachzug war die Profiloberstufe nicht. Das Diskutieren wird jetzt erst richtig beginnen &#8211; bis zum August. Dann wissen wir, welche Veränderungen der neue 11. Jahrgang mitnimmt!</p>
<p>Foto: txt2pic.com</p>
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