Filmkritik: Das Leuchten der Stille
Lasse Hallströms melodramatische Verfilmung von Nicholas Sparks’ Bestseller ‘Das Leuchten der Stille’ erzählt von der Liebe und dem dramatischen Scheitern einer Fernbeziehung.
Als sich die hübsche Studentin Savannah und der Berufssoldat John zum ersten Mal treffen, wissen sie beide sofort, dass sie die Liebe fürs Leben gefunden haben. Nur ist John in Deutschland stationiert ist und wird erst in einiger Zeit aus dem Dienst entlassen. Doch die beiden beschließen, dass ihre Liebe stark genug ist und sie die restliche Zeit, die John bei der Armee auf einem anderen Kontinent verbringen muss, überstehen kann. Also wartet das junge Paar sehnsüchtig auf den Tag, an dem es sich wiedersieht, zusammen ziehen und eine Familie gründen kann.
Doch alles kommt anders: Die Anschläge vom 11. September erschüttern Amerika und John entscheidet sich aus Liebe zu seinem Vaterland, seinen Wehrdienst zu verlängern und in den Krieg gegen den Irak zu ziehen. Währenddessen verliebt sich Savannah in einen anderen Mann und beendet schließlich die Beziehung zu John. Dieser jedoch kann die Liebe seines Lebens nicht vergessen. Wird es ihm gelingen Savannah für sich zurück zu gewinnen?
Ein unglaublich rührender Film, der sehr auf die Kraft der schönen Bilder beruht. Lasse Hallström versucht jeglichen Kitsch zu vermeiden, was ihm trotz oder gerade durch das Weglassen sämtlicher Sentimalitäten und das Verlassen auf die Wirkung des simplen Grundplots, nicht gelingt.

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