Filmkritik: ” Alice im Wunderland”
Alice im Wunderland ist ein wunderbarer Fantasy – Film von dem US-amerikanischen Regisseur Tim Burton nach Motiven der berühmten Klassiker „Alice in Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ von Lewis Carroll und ist bislang die einzige Verfilmung dieser Geschichte in 3D.
Die Handlung ist nicht der Literaturvorlage entlehnt, sondern schreibt diese im Abstand von dreizehn Jahren fort .In dieser Produktion erscheint Alice (Mia Wasikowska) als eine 19-jährige junge Frau aus dem viktorianischen England des späten 19. Jahrhunderts, die unmittelbar vor ihrer Verlobung steht, vor uns. Sie hat ihre Abenteuer im Wunderland längst vergessen, träumt jedoch oft von ihren märchenhaften Erlebnissen aus der Kindheit. Als sie auf einer Gartenparty von Lord und Lady Ascot, die sich als ihre Verlobungsfeier entpuppt, das weiße Kaninchen sieht, folgt sie ihm, wie sie es schon in den Kinderjahren getan hat. Nach dem Fall durchs Kaninchenbau findet sie sich in einem von Kriegen verwüsteten und von verfeindeten Parteien bewohnten Unterland wieder, wo ihre Abenteuer beginnen. Nun stehen Alice unbekannte Gefahren und schwere Entscheidungen bevor. Wird es ihr gelingen das „Wunderland“ zu retten und sich selbst wiederzufinden?
Die neue Disney Version zeigt uns ein Wunderland, wie wir es noch nie gesehen haben, ist ausgesprochen fesselnd und zieht den Zuschauer von den ersten Minuten in ihren Bann. Der 3D-Effekt verleiht dem Streifen eine gute zusätzliche Dosis Lebendigkeit und Spannung. Hier findet sich etwas für jeden Geschmack, ob Aktion, Spannung oder ein Märchen mit dem Kampf zwischen Gut und Böse.
