Buchkritik: New World 1 – Die Flucht
Der erste Teil einer faszinierenden Sci-Fi-Trilogie vom vielfach ausgezeichneten Literaturkritiker und Radioautor Patrick Ness.
Buchrezension: New World 1 – Die Flucht”
Die Welt, wie wir sie heute kennen, ist in nicht all zu ferner Zukunft vermüllt und im Chaos versunken. Da entdeckt eine Sonde einen Planeten, auf dem Leben existiert: New World, der Planet der Hoffnung.
Sofort machen sich christliche Siedler auf den Weg. Doch alles kommt anders als erwartet…
Todd Hewit ist der letzte Junge in der letzten Siedlung auf New World. Sein Vater ist im Krieg gegen das Volk der Spackle umgekommen und seine Mutter ist (wie alle anderen Frauen) an einem Virus gestorben. Er hat sie nie kennen gelernt. Dieser Virus ist auch daran Schuld, dass alles, was Männer und Jungen denken, für alle anderen laut hörbar ist und dass Tiere reden können.
Todd lebt bei den Männern Ben und Cillian in Prentisstown. Sein Leben ist einsam, denn er hat nur einen Freund: seinen Hund Manchee.
Eines Tages findet er im Sumpf das Mädchen Viola Eade, das von neuen Siedlern erzählt.
Da stellen sich die Fragen: sind wirklich alle Frauen gestorben, ist Prentisstown die letzte Siedlung der Menschen und welches dunkles Geheimnis hat diese Stadt…
Das Fazit:
Ein nahezu perfekt geschriebener Science Fiction, der einen nach einem Satz sofort in seinen Bann zieht. Man weiß manchmal wirklich nicht genau, wem man trauen soll und wem nicht. Als ich das Buch gelesen habe, fühlte ich mich richtig in die Geschichte hineinversetzt und konnte mir jede Szene genau im Kopf vorstellen.
Wie gesagt, das Buch ist NAHEZU perfekt geschrieben, einziges Contra ist, dass die Gespräche manchmal etwas langgezogen sind.


(4,87 von 5)