Weihnachten für uns und andere
„Wir wollen, dass andere Kinder auch schöne Weihnachten haben!“, so Michelle, Sarah und Lisa. Dafür haben sie sich eingesetzt, als sie bei der Aktion ‚Weihnachten für uns und andere’ mitgewirkt haben. Unter der Organisation von Frauke Runden und mit Unterstützung von Frau Hase und Frau Lassen fand die Aktion bereits das zweite Jahr an unserer Schule statt. Sinn und Zweck der Aktion ist es, dass die 150 Tafelkinder im Kreis Pinneberg je ein Geschenkpäckchen erhalten. Damit auch dieses Jahr jedes der Kinder ein altersgerechtes Paket erhalten konnte, hat Brigitte Erich, Mitarbeiterin der Tafel, seit den Sommerferien die Kinder gezählt und nach Altersklassen und Geschlecht unterteilt. Die Päckchen sollten mit Schreibwaren bepackt werden, vom Malblock bis hin zur Federtasche war alles erlaubt. Auf Schokolade sollte beim Päckchen jedoch verzichtet werden, da die Tafel gerade nach Weihnachten übermäßig Schokolade erhalte, so Brigitte Erich. Außerdem hatte man sich auf Schreibwaren geeinigt, da sonst große preisliche Unterschiede entstehen würden, und es so am Ende möglicherweise zu Enttäuschungen kommen könnte.
Rund 16 Schülerinnen und Schüler unserer Schule arbeiteten im Sozialcurriculum mit, bastelten und beschrifteten Sterne mit Altersangaben und Geschlecht, klebten diese auf und schleppten Schuhkartons. „Eigentlich waren wir zu viele, aber keiner wollte gehen“, sagte Frauke Runden. Die Sterne wurden dann in der Aula aufgeklebt und die Schüler unserer Schule konnten sich einen Stern abnehmen und ein entsprechendes Paket packen.
Und so kam es dazu, dass am Ende 150 Geschenkpäckchen in verschiedenen Größen und Farben bereitstanden, um an die Empfänger weitergegeben zu werden. Das sollte am 6. Dezember in der evangelisch freikirchlichen Gemeinde und 8. Dezember in der Lutherkirche geschehen, während die Pinneberger Tafel Lebensmittel an die fast 400 Menschen ausgab, die diese Unterstützung benötigen. Zu frischen und gut erhaltenen Lebensmitteln jeder Art kamen an diesen beiden Tagen also die bunt verpackten Päckchen. Die Eltern kamen an den Stand, gaben ihre Nummer an und nahmen die Pakete entgegen. Viele bedankten sich überschwänglich und trugen lächelnd die Pakete davon. „Für viele Kinder ist dieses Päckchen das einzige Geschenk, das sie zu Weihnachten bekommen“, sagte Frauke Runden.
Und von den Mitarbeitern der Tafel kam Lob von allen Seiten. „Da ward ihr aber fleißig.“ Das stimmt. Denn nur durch den Einsatz von Frau Runden, den Lehrern, der Tafel, und natürlich den Schülern konnte dieses Projekt auf die Beine gestellt werden und somit Kindern aus ärmlichen Verhältnissen eine kleine Bescherung geschenkt werden.



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