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	<title>Pressident &#124; Online-Schülerzeitung der THS Pinneberg</title>
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	<description>Infos zum Theodor-Heuss-Gymnasium (nord)westlich von Hamburg!</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 08:41:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mathe Nachhilfe 2.0</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mathe]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>

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		<description><![CDATA[- Anzeige -
Nicht so gut in Mathe? Keine Sorge, so geht es vielen. Doch anstatt das Geld für teure Nachhilfe auszugeben, nutzen immer mehr Schüler und Schülerinnen einen neuen, erfolgreichen Trend: Professionelle Nachhilfe im Internet von Mathehilfe24.de.
Fast eine Million Videoaufrufe verzeichnet der Online-Nachhilfe-Dienst Mathehilfe24 auf seinem YouTube-Channel &#8211; und das sind gerade mal die Probe-Videos, die der Dienst kostenlos zum &#8220;Reinschnuppern&#8221; anbietet. Nicht ohne Grund kommen diese hohen Besucherzahlen zustande. Die Schülerinnen und Schüler, die für ihre nächste Prüfung Mathe online pauken, sind begeistert. &#8220;In Mathematik hatte ich 0,000 Ahnung und nur durch euch schaffe ich das Abi! Vielen lieben Dank!&#8221;, schreibt eine begeisterte Nutzerin über Mathehilfe24.
Mathe online pauken
Das Problem, dass der Mathelehrer vielleicht ein kluger Kopf ist, aber das Mathewissen den Schülern nicht vermitteln kann, kennen viele. Früher nahm man sich Nachhilfe und holte den restlichen Stoff nach. Heute spart man das Geld und kauft sich lieber einen der drei angebotenen Zugänge zum Mathehilfe24-Portal. Damit jeder günstig wegkommt, gibt es extra drei verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu den Videos. Wer das Angebot nur einmal ausprobieren möchte, der nutzt den 48-Stunden-Zugang für einmalig 9,90€. Wer sich langfristig für eine Prüfung vorbereiten möchte, dem sei der 24-Tage-Zugang für 29,90€ ans Herz gelegt und wer das ganze Jahr über auf die professionelle Hilfe nicht verzichten möchte, kann den 12-Monate-Zugang für 99,90€ nutzen.
Und das Beste: Ein Video kann man immer wieder zurückspulen, den Mathelehrer nicht.
&#160;
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<p>Nicht so gut in Mathe? Keine Sorge, so geht es vielen. Doch anstatt das Geld für teure Nachhilfe auszugeben, nutzen immer mehr Schüler und Schülerinnen einen neuen, erfolgreichen Trend: Professionelle Nachhilfe im Internet von <a title="Mathehilfe24" href="http://www.mathehilfe24.de/">Mathehilfe24.de</a>.</p>
<p>Fast eine Million Videoaufrufe verzeichnet der <a title="Mathehilfe24" href="http://www.mathehilfe24.de/">Online-Nachhilfe-Dienst Mathehilfe24</a> auf seinem YouTube-Channel &#8211; und das sind gerade mal die Probe-Videos, die der Dienst kostenlos zum &#8220;Reinschnuppern&#8221; anbietet. Nicht ohne Grund kommen diese hohen Besucherzahlen zustande. Die Schülerinnen und Schüler, die für ihre nächste Prüfung Mathe online pauken, sind begeistert. &#8220;In Mathematik hatte ich 0,000 Ahnung und nur durch euch schaffe ich das Abi! Vielen lieben Dank!&#8221;, schreibt eine begeisterte Nutzerin über Mathehilfe24.</p>
<h2>Mathe online pauken</h2>
<p>Das Problem, dass der Mathelehrer vielleicht ein kluger Kopf ist, aber das Mathewissen den Schülern nicht vermitteln kann, kennen viele. Früher nahm man sich <a title="Mathe Nachhilfe online" href="http://www.mathehilfe24.de/">Nachhilfe</a> und holte den restlichen Stoff nach. Heute spart man das Geld und kauft sich lieber einen der drei angebotenen Zugänge zum Mathehilfe24-Portal. Damit jeder günstig wegkommt, gibt es extra drei verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu den Videos. Wer das Angebot nur einmal ausprobieren möchte, der nutzt den 48-Stunden-Zugang für einmalig 9,90€. Wer sich langfristig für eine Prüfung vorbereiten möchte, dem sei der 24-Tage-Zugang für 29,90€ ans Herz gelegt und wer das ganze Jahr über auf die professionelle Hilfe nicht verzichten möchte, kann den 12-Monate-Zugang für 99,90€ nutzen.</p>
<p>Und das Beste: Ein Video kann man immer wieder zurückspulen, den Mathelehrer nicht.</p>
<div id="attachment_6984" class="wp-caption aligncenter" style="width: 589px"><a href="http://www.mathehilfe24.de/"><img class=" wp-image-6984" title="Mathehilfe24" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/16-9_Mrz2012_NEU.jpg" alt="Mathehilfe24" width="579" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Mathehilfe24: &quot;Mit uns kannst DU rechnen!&quot;</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Schüler für Jobs in der IT-Wirtschaft begeistern!“</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[at]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Uwe]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass in Hamburg große Unternehmen wie Facebook oder Google genauso wie kleine Startups vertreten sind, hat seinen Grund. Einer, der dafür sorgt, dass die IT-Branche in Hamburg nie schläft, ist Uwe Jens Neumann. Seine Initiative Hamburg@Work unterstützt Unternehmen und wirbt für den Standort Hamburg.
Pressident: Herr Neumann, machen Sie auch mehr als nur Preise zu verleihen und Messen zu veranstalten?
Uwe Jens Neumann: Na klar, ganz bestimmt! Eure Frage bezieht sich bestimmt auf Formate wie die Hamburger IT-Strategietage oder unseren Webfuture Award, der herausragende neue digitale Geschäftsideen aus Hamburg auszeichnet. Das sind aber „nur“ unsere Leitevents, mit denen wir einige Male im Jahr den Hamburger Unternehmen auch eine über die Metropolregion Hamburg hinaus gehende Aufmerksamkeit bieten. Abseits dieser großen Bühnen arbeiten wir alltäglich daran, die Medien- und Internetwirtschaft noch besser zu vernetzen, Standortmarketing für die Stadt zu machen und auch neue Unternehmen in Hamburg anzusiedeln.
Pressident: Was kann Hamburg@work für Unternehmen tun?
Neumann: Mit über 100 Veranstaltungen im Jahr schaffen wir als Hamburg@work Voraussetzungen für einen gegenseitigen Austausch, für die Pflege von Kontakten und die Initiierung von Projekten. Ein großes Thema ist dabei, dass uns unsere Unternehmen immer wieder fragen, ob wir nicht dabei helfen können, den richtigen Nachwuchs zu finden. Viele Unternehmen wollen schon sehr früh an Schüler und Studenten heran treten, um diese für Jobs in der Medien- und IT-Wirtschaft zu begeistern.
Pressident: Ein konkretes Beispiel.
Neumann: Nachwuchsförderung. Wir vergeben gerade aktuell zusammen mit den Unternehmen ePages und novomind das eCommerce Stipendium für Studierende der Informatik. Damit werden zwei Studenten mit 500 Euro pro Semester gefördert. Die Unternehmen der sogenannten digitalen Wirtschaft haben zur Zeit sehr mit dem Fachkräftemangel im IT- und Internetbereich zu kämpfen. Mit diesem Projekt versuchen wir dagegen anzusteuern und würden uns natürlich freuen, wenn sich noch mehr angehende Studenten für dieses Programm bewerben.
Pressident: Gibt es vergleichbare Initiativen in anderen Städten?
Neumann: Wir waren zwar die ersten, die vor 15 Jahren damit angefangen haben, aber ja, es gibt diese Initiativen in der einen oder anderen Form auch in anderen Städten. So gibt es, beispielsweise den DiWiSH (Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein) oder das media.net berlinbrandenburg. Allerdings ist das Netzwerk von Hamburg@work mit über 2.500 Mitgliedern aus 650 Unternehmen das bundesweit Größte Netzwerk der digitalen Wirtschaft.
Pressident: Berlin ist laut &#8220;DIE ZEIT&#8221; die Startup-Hauptstadt Deutschland.
Neumann: Natürlich bietet Berlin viele Rahmenbedingungen, die ganz besonders junge kreative Menschen anziehen. Dazu zählen zum Beispiel die recht niedrigeren Lebenshaltungskosten oder Mieten, die für junge Unternehmer mit den damit verbundenen geringen Lohnkosten positiv spürbar werden. Hierbei dürfen wir nicht vergessen, dass das insbesondere auf die historische Sonderrolle von Berlin zurückzuführen ist. Da müssen sich nicht nur Hamburg, München oder Köln anstrengen, um konkurrenzfähig zu bleiben, sondern auch viele europäischen Metropolen. Wie jeder große Hype wird aber auch der Berlin-Hype irgendwann abebben und den Stärken der anderen Städte wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Hamburg ist eine Stadt mit einer extrem großen Lebensqualität, kulturellen Angeboten und guten Unternehmen, die einen spannenden beruflichen Einstieg in die Internet- und Medienwirtschaft ermöglichen.
Pressident: Zitat aus dem Abendblatt: &#8220;Berlin ist sexy, Hamburg nicht&#8221;. Stimmt oder stimmt nicht?
Neumann: Das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in Hamburg große Unternehmen wie Facebook oder Google genauso wie kleine Startups vertreten sind, hat seinen Grund. Einer, der dafür sorgt, dass die IT-Branche in Hamburg nie schläft, ist Uwe Jens Neumann. Seine Initiative <a title="Hamburg@Work" href="http://www.hamburg-media.net/">Hamburg@Work</a> unterstützt Unternehmen und wirbt für den Standort Hamburg.</p>
<p><strong>Pressident: Herr Neumann, machen Sie auch mehr als nur Preise zu verleihen und Messen zu veranstalten?</strong><br />
Uwe Jens Neumann: Na klar, ganz bestimmt! Eure Frage bezieht sich bestimmt auf Formate wie die Hamburger IT-Strategietage oder unseren Webfuture Award, der herausragende neue digitale Geschäftsideen aus Hamburg auszeichnet. Das sind aber „nur“ unsere Leitevents, mit denen wir einige Male im Jahr den Hamburger Unternehmen auch eine über die Metropolregion Hamburg hinaus gehende Aufmerksamkeit bieten. Abseits dieser großen Bühnen arbeiten wir alltäglich daran, die Medien- und Internetwirtschaft noch besser zu vernetzen, Standortmarketing für die Stadt zu machen und auch neue Unternehmen in Hamburg anzusiedeln.</p>
<p><strong>Pressident: Was kann Hamburg@work für Unternehmen tun?</strong><br />
Neumann: Mit über 100 Veranstaltungen im Jahr schaffen wir als Hamburg@work Voraussetzungen für einen gegenseitigen Austausch, für die Pflege von Kontakten und die Initiierung von Projekten. Ein großes Thema ist dabei, dass uns unsere Unternehmen immer wieder fragen, ob wir nicht dabei helfen können, den richtigen Nachwuchs zu finden. Viele Unternehmen wollen schon sehr früh an Schüler und Studenten heran treten, um diese für Jobs in der Medien- und IT-Wirtschaft zu begeistern.</p>
<p><strong>Pressident: Ein konkretes Beispiel.</strong><br />
Neumann: Nachwuchsförderung. Wir vergeben gerade aktuell zusammen mit den Unternehmen ePages und novomind das eCommerce Stipendium für Studierende der Informatik. Damit werden zwei Studenten mit 500 Euro pro Semester gefördert. Die Unternehmen der sogenannten digitalen Wirtschaft haben zur Zeit sehr mit dem Fachkräftemangel im IT- und Internetbereich zu kämpfen. Mit diesem Projekt versuchen wir dagegen anzusteuern und würden uns natürlich freuen, wenn sich noch mehr angehende Studenten für dieses Programm bewerben.</p>
<p><strong>Pressident: Gibt es vergleichbare Initiativen in anderen Städten?</strong><br />
Neumann: Wir waren zwar die ersten, die vor 15 Jahren damit angefangen haben, aber ja, es gibt diese Initiativen in der einen oder anderen Form auch in anderen Städten. So gibt es, beispielsweise den DiWiSH (Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein) oder das media.net berlinbrandenburg. Allerdings ist das Netzwerk von Hamburg@work mit über 2.500 Mitgliedern aus 650 Unternehmen das bundesweit Größte Netzwerk der digitalen Wirtschaft.</p>
<div id="attachment_6969" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img class=" wp-image-6969" title="Uwe Jens Neumann, C:PR" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/Auswahl.jpg" alt="Uwe Jens Neumann, C:PR" width="470" height="554" /><p class="wp-caption-text">Uwe Jens Neumann, C:PR</p></div>
<p><strong>Pressident: Berlin ist laut &#8220;DIE ZEIT&#8221; die Startup-Hauptstadt Deutschland.</strong><br />
Neumann: Natürlich bietet Berlin viele Rahmenbedingungen, die ganz besonders junge kreative Menschen anziehen. Dazu zählen zum Beispiel die recht niedrigeren Lebenshaltungskosten oder Mieten, die für junge Unternehmer mit den damit verbundenen geringen Lohnkosten positiv spürbar werden. Hierbei dürfen wir nicht vergessen, dass das insbesondere auf die historische Sonderrolle von Berlin zurückzuführen ist. Da müssen sich nicht nur Hamburg, München oder Köln anstrengen, um konkurrenzfähig zu bleiben, sondern auch viele europäischen Metropolen. Wie jeder große Hype wird aber auch der Berlin-Hype irgendwann abebben und den Stärken der anderen Städte wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Hamburg ist eine Stadt mit einer extrem großen Lebensqualität, kulturellen Angeboten und guten Unternehmen, die einen spannenden beruflichen Einstieg in die Internet- und Medienwirtschaft ermöglichen.</p>
<p><strong>Pressident: Zitat aus dem Abendblatt: &#8220;Berlin ist sexy, Hamburg nicht&#8221;. Stimmt oder stimmt nicht?</strong><br />
Neumann: Das hat Lars Hinrichs gesagt, der XING in Hamburg gegründet hat und der immer noch in Hamburg wohnt. So schlimm kann es also ja nicht sein. Eigentlich ist das auch ein abgewandeltes Zitat vom Regierenden Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, der gesagt hat, „Berlin ist arm aber sexy“. Ich kolportiere das mittlerweile mit den Worten „Hamburg ist reich und sexy“, wobei ich mit reich insbesondere die wirtschaftliche Substanz und das Wachstum meine, dass in Deutschland führend ist. Im Ernst: Laut KfW Gründungsmonitor 2011 ist die Gründungsquote in Hamburg mit 2,4 Prozent nur knapp hinter der Berlins, die auf 2,7 Prozent kommen. Hamburg ist damit bundesweit die Stadt mit der zweithöchsten Gründungsquote und liegt außerdem deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Außerdem gibt es eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland entstanden ist. Danach gehört Hamburg zu den „Zugpferden der Hightech-Branche“ in Deutschland und weist neben Frankfurt, München und Düsseldorf eine besonders hohe Gründungsintensität auf. Und: Nicht zuletzt belegt Hamburg in internationalen Vergleichsstudien zur Lebensqualität regelmäßig einen der vorderen Plätze. Hamburg ist also nicht nur sexy, sondern auch sehr attraktiv und wirtschaftlich interessant.</p>
<p><strong>Pressident: Womit überzeugen Sie ein IT-Unternehmen, dass seinen Sitz lieber in München oder Berlin haben will?</strong><br />
Neumann: Hamburg ist schon immer eine Stadt gesunden wirtschaftlichen Handelns gewesen. Ich nenne die Kette gerne „Hanse, Handel, eCommerce“. Aber Hamburg bildet nicht nur im eCommerce, sondern auch in der Medienwirtschaft die vollständige Wertschöpfungskette ab. Eine ähnliche hohe Kunden- und Dienstleisterdichte haben nur wenige Städte zu bieten. Welche großen Unternehmen und Konzerne sitzen denn in Berlin? Wer nicht für die öffentliche Hand oder an Technologien für den Endverbraucher arbeitet, wird sich ganz schön nach Aufträgen strecken müssen. Und die Wahrscheinlichkeit für IT-Unternehmen und Existenzgründer mit guten Ideen solvente Geldgeber und Partner zu finden, ist hier sehr hoch.</p>
<p><strong>Pressident: Wenn Sie von neuen Startups hören. Denken Sie dann schon: &#8220;Ja, das funktioniert&#8221; oder &#8220;Die sind in zwei Jahren wieder weg vom Fenster&#8221;?</strong><br />
Neumann: Das ist von Fall zu Fall sicherlich sehr unterschiedlich. Die Entwicklungen rund um das Internet und Startups schreiten schneller denn je voran. Ich persönlich bin immer optimistischer, wenn ich ein klares Geschäftsmodell erkenne, das auf Transaktionen basiert und vor allem ein gutes Team, zu dem auch mindestens ein Kaufmann gehört. Deswegen machen wir uns in Hamburg ganz besonders für den eCommerce stark, weil wir dort das größte wirtschaftliche Entwicklungspotenzial erkennen.</p>
<p><strong>Pressident: Welche Bedeutung spielt die Metropolregion Hamburgs?</strong><br />
Neumann: Hamburg wäre weniger ohne seine Metropolregion und umgekehrt. Die Wirtschaftsförderer sind sich einig, dass man heutzutage in größeren Einheiten, sprich in Metropolregionen, denken muss. Mit der Standortpolitik an der Stadtmauer halt zu machen, wäre ebenso kurzsichtig wie verfehlt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die FH Wedel in Schleswig-Holstein ist für unsere eCommerce Unternehmen eine der wichtigsten Adressen, um Absolventen zu gewinnen. Ich kann wir sogar vorstellen, dass wir im weltweiten Vergleich mal vom Wirtschaftsraum Hamburg-Berlin sprechen werden um die Nachteile der einen Stadt mit den Vorteilen der anderen auszugleichen.</p>
<p><strong>Pressident: Würden Sie selber ein Startup gründen?</strong><br />
Neumann: Ja sicher, aber nur wenn das Gesamtpaket stimmt. Dazu gehören eine gute Idee, die richtigen Partner und ein begeistertes Team mit dem nötigen Know-How. So ein „Oldie“ als Business Angel und Sparringspartner im Team wäre da ja auch nicht schlecht.</p>
<p><strong>Pressident: Die Bedeutung des Internets scheint angekommen zu sein. Deswegen wurde Ihre Initiative gegründet. Es verwundert da ein bisschen, dass sie sogar noch ein Print-Magazin herausgeben.</strong><br />
Neumann: Die &#8220;Always on&#8221; erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Ihr glaubt ja gar nicht, wie viele Wirtschaftsführer noch kein iPad als ständigen Begleiter in der Tasche haben. Print ist daher auch in Zeiten der Digitalisierung nicht gleich „überholt“. Hamburgs Magazin der Digitalen Wirtschaft bietet viermal jährlich einen guten Überblick und alle wichtigen Infos aus dem Netzwerk. Auch im Jahr 2012 wird immer noch gern mit Papier geraschelt. Aber es gibt die &#8220;Always on&#8221; längst auch als elektronische Version. Als PDF schon seit Anbeginn und neuerdings auch als iPad App. Schaut doch mal auf www.hamburg-media.net und holt Euch die App.</p>
<p><strong>Pressident: Wir danken für das Gespräch.</strong></p>
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		<title>Bundesjugendspiele</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesjugendspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness-Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die diesjährigen Bundesjugendspiele fanden am 9. Mai auf der Kampfbahn B statt. Bei leichtem Nieselwetter, zwischendurch ein paar Sonnenstrahlen, verglichen sich die Schülerinnen und Schüler im Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Mittelstreckenlauf. Zeitgleich schwitzen in der Turnhalle die Schüler, die am Fitnesstag teilnahmen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährigen Bundesjugendspiele fanden am 9. Mai auf der Kampfbahn B statt. Bei leichtem Nieselwetter, zwischendurch ein paar Sonnenstrahlen, verglichen sich die Schülerinnen und Schüler im Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Mittelstreckenlauf. Zeitgleich schwitzen in der Turnhalle die Schüler, die am Fitnesstag teilnahmen.</p>

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		<title>Schleswig-Holstein hat gewählt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 19:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Spannend wie selten ist die Schleswig-Holstein-Wahl 2012 auch nach der Schließung der Wahllokale Sonntagabend um 18:00 Uhr und Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Sicher ist bislang nur: Die Regierungskonstellation ändert sich. Mit einer knappen Mehrheit könnte die SPD zusammen mit Grünen und SSW regieren. Denkbar ist auch eine große Koalition, rechnerisch möglich auch ein Ampel- und ein Jamaika-Bündnis.
Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nach kommt es zu folgenden Zahlen:
CDU: 30.8
SPD: 30,4
FDP: 8.2
GRÜNE: 13.2
LINKE: 2.2
SSW: 4.6
PIRATEN: 8.2
And.: 2.4
Die kleinste Partei im Landtag könnte zum Ministerpräsidentenmacher werden. Für die SSW gilt die 5%-Hürde nicht, sodass diese mit drei Sitzen im Landtag vertreten sein werden. Spitzenkandidaten Anke Spoorendonk, die es am Freitag aufgrund ihres Wahlwerbespots noch in die heute-show schaffte, freundet sich mit der Dänen-Ampel SPD, Grüne, SSW an.
Gemischte Gefühle bei der CDU
Knapp über 30% sind zwar das schlechteste aller CDU-Ergebnisse in Schleswig-Holstein, im Vergleich zur Wahl 2009 verloren die Konservativen um einen Prozentpunkt, nichtsdestotrotz waren die Prognosen vor der Wahl deutlich zugunsten Torsten Albig von der SPD. Und vor einigen Monaten hatte kaum einer damit gerechnet, dass es für eine rot-grüne Koalition knapp werden könnte (Foto: Wilhelmine Wulff, pixelio.de).
Enttäuschung bei der SPD
&#8220;Das war nicht das, was ich euch versprochen hatte&#8221;, resümiert Spitzenkandidat Torsten Albig gegenüber seinen Anhängern. Die Sympathiewerte im Land waren erstaunlich hoch &#8211; vielleicht aber zu stark von den Krisen der CDU geprägt, sodass das Wahlergebnis mit knapp über 30% schlechter ausfiel als erwartet.
Grüne feiern
Für Robert Habeck, Spitzenkandidat der Grünen, und seine Partei haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Habeck hat den Schwerpunkt seines Wahlkampfes auf Bürgernähe gesetzt, war als Markverkäufer im Pinneberg aktiv, half bei der örtlichen Müllabfuhr und stellte sich den Pressident-Fragen am 24.4.2012. Der grüne Spitzenkandidat neigte zwar zu leicht populistischen Aussagen wie Anspielungen auf Christian von Boetticher, zeigte anderseits durchaus Realitätsnähe und grenzte sich von Torsten Albig ab: &#8220;Wir versprechen nur, was wir auch finanzieren können.&#8221;
Piraten auch im Schleswig-Holstein-Landtag
Die Partei von Torge Schmidt schwimmt weiter auf der Welle des Erfolgs. &#8220;Alles über 5% wird gefeiert!&#8221;, kündigte der Spitzenkandidat der Piraten an. Eine Regierungsbeteiligung der Piraten ist ausgeschlossen.
FDP lässt sich feiern
In der eigenen Partei sah man mitunter etwas grimmig auf Wolfgang Kubicki. War er es doch, der &#8211; ginge es nach manchen Parteifreunden &#8211; zu schnell seine eigene Meinung äußerte, z.B. im Fall der Nominierung des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Bei den Wählern ist seine Art aber erstaunlich gut angekommen. Über acht Prozent erreichten die Liberalen, die Regierung werden sie trotzdem wohl nicht bilden.
Enttäuschend ist die Wahlbeteiligung mit rund 60%.
Der Wahlkampf war geprägt von den Themen Bildung und Haushaltskonsolidierung. Das merkte man auch im Pressident-Interview mit Torsten Albig: &#8220;Das hat was damit zu tun mit der großen Frage, wie bekommen wir Bildung an jeden jungen Menschen tatsächlich so ran, dass egal wo er herkommt, er die Chance hat, in seinem Leben selber entscheiden zu können und nicht ständig Hilfen des Staates braucht?&#8221;.
Die Wahlbeteiligung fiel schwach aus. 60,6% der 2,2 Millionen wahlberechtigten Bürger hatten ihre Stimme abgegeben.
Juniorwahl
14.000 Schülerinnen und Schüler haben &#8211; nur der Form halber &#8211; ebenfalls in den Schulen gewählt. Viele, viele Jugendliche haben von dem Angebot der Juniorwahl Gebrauch gemacht und unter fast ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spannend wie selten ist die Schleswig-Holstein-Wahl 2012 auch nach der Schließung der Wahllokale Sonntagabend um 18:00 Uhr und Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Sicher ist bislang nur: Die Regierungskonstellation ändert sich. Mit einer knappen Mehrheit könnte die SPD zusammen mit Grünen und SSW regieren. Denkbar ist auch eine große Koalition, rechnerisch möglich auch ein Ampel- und ein Jamaika-Bündnis.</p>
<div id="attachment_6939" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-6939" title="wappen" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/wappen.png" alt="" width="150" height="160" /><p class="wp-caption-text">Schleswig-Holstein hat gewählt</p></div>
<p>Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nach kommt es zu folgenden Zahlen:</p>
<p>CDU: 30.8<br />
SPD: 30,4<br />
FDP: 8.2<br />
GRÜNE: 13.2<br />
LINKE: 2.2<br />
SSW: 4.6<br />
PIRATEN: 8.2<br />
And.: 2.4</p>
<p>Die kleinste Partei im Landtag könnte zum Ministerpräsidentenmacher werden. Für die SSW gilt die 5%-Hürde nicht, sodass diese mit drei Sitzen im Landtag vertreten sein werden. Spitzenkandidaten Anke Spoorendonk, <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1634158/Schleswig-Gefluester">die es am Freitag aufgrund ihres Wahlwerbespots noch in die heute-show schaffte</a>, freundet sich mit der Dänen-Ampel SPD, Grüne, SSW an.</p>
<h2>Gemischte Gefühle bei der CDU</h2>
<p>Knapp über 30% sind zwar das schlechteste aller CDU-Ergebnisse in Schleswig-Holstein, im Vergleich zur Wahl 2009 verloren die Konservativen um einen Prozentpunkt, nichtsdestotrotz waren die Prognosen vor der Wahl deutlich zugunsten Torsten Albig von der SPD. Und vor einigen Monaten hatte kaum einer damit gerechnet, dass es für eine rot-grüne Koalition knapp werden könnte (Foto: Wilhelmine Wulff, pixelio.de).</p>
<h2>Enttäuschung bei der SPD</h2>
<p>&#8220;Das war nicht das, was ich euch versprochen hatte&#8221;, resümiert Spitzenkandidat Torsten Albig gegenüber seinen Anhängern. Die Sympathiewerte im Land waren erstaunlich hoch &#8211; vielleicht aber zu stark von den Krisen der CDU geprägt, sodass das Wahlergebnis mit knapp über 30% schlechter ausfiel als erwartet.</p>
<h2>Grüne feiern</h2>
<p>Für Robert Habeck, Spitzenkandidat der Grünen, und seine Partei haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Habeck hat den Schwerpunkt seines Wahlkampfes auf Bürgernähe gesetzt, war als Markverkäufer im Pinneberg aktiv, half bei der örtlichen Müllabfuhr und stellte sich den <a title="WAHL Schleswig-Holstein" href="http://ths-pressident.de/wahl/">Pressident-Fragen am 24.4.2012</a>. Der grüne Spitzenkandidat neigte zwar zu leicht populistischen Aussagen wie Anspielungen auf Christian von Boetticher, zeigte anderseits durchaus Realitätsnähe und grenzte sich von Torsten Albig ab: &#8220;Wir versprechen nur, was wir auch finanzieren können.&#8221;</p>
<h2>Piraten auch im Schleswig-Holstein-Landtag</h2>
<p>Die Partei von Torge Schmidt schwimmt weiter auf der Welle des Erfolgs. &#8220;Alles über 5% wird gefeiert!&#8221;, kündigte der Spitzenkandidat der Piraten an. Eine Regierungsbeteiligung der Piraten ist ausgeschlossen.</p>
<h2>FDP lässt sich feiern</h2>
<p>In der eigenen Partei sah man mitunter etwas grimmig auf Wolfgang Kubicki. War er es doch, der &#8211; ginge es nach manchen Parteifreunden &#8211; zu schnell seine eigene Meinung äußerte, z.B. im Fall der Nominierung des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Bei den Wählern ist seine Art aber erstaunlich gut angekommen. Über acht Prozent erreichten die Liberalen, die Regierung werden sie trotzdem wohl nicht bilden.</p>
<h2>Enttäuschend ist die Wahlbeteiligung mit rund 60%.</h2>
<p>Der Wahlkampf war geprägt von den Themen Bildung und Haushaltskonsolidierung. Das merkte man auch im <a title="Torsten Albig Interview" href="http://ths-pressident.de/albig/">Pressident-Interview mit Torsten Albig</a>: &#8220;Das hat was damit zu tun mit der großen Frage, wie bekommen wir Bildung an jeden jungen Menschen tatsächlich so ran, dass egal wo er herkommt, er die Chance hat, in seinem Leben selber entscheiden zu können und nicht ständig Hilfen des Staates braucht?&#8221;.</p>
<p>Die Wahlbeteiligung fiel schwach aus. 60,6% der 2,2 Millionen wahlberechtigten Bürger hatten ihre Stimme abgegeben.</p>
<h2>Juniorwahl</h2>
<p>14.000 Schülerinnen und Schüler haben &#8211; nur der Form halber &#8211; ebenfalls in den Schulen gewählt. Viele, viele Jugendliche haben von dem Angebot der Juniorwahl Gebrauch gemacht und unter fast echten Wahlbedingungen ihre Stimme abgegeben. Interessant und ganz anders ist das Ergebnis.</p>
<div class="accordion"><div class="panel"><h3 class="accordion-title"><a href="#">Ergebnis Juniorwahl 2012</a></h3><div class="panel-content">
<div id="attachment_6929" class="wp-caption aligncenter" style="width: 457px"><img class="size-full wp-image-6929" title="Ergebnis der Juniorwahl 2012" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/ergebnis.gif" alt="Ergebnis der Juniorwahl 2012" width="447" height="581" /><p class="wp-caption-text">Ergebnis der Juniorwahl 2012, C:juniorwahl.de</p></div>
</div></div>
<div class="panel"><h3 class="accordion-title"><a href="#">Ergebnis Juniorwahl 2009</a></h3><div class="panel-content">
<div id="attachment_6933" class="wp-caption aligncenter" style="width: 523px"><img class="size-full wp-image-6933" title="Ergebnis der Juniorwahl 2009" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/ergebnis2.gif" alt="Ergebnis der Juniorwahl 2009" width="513" height="624" /><p class="wp-caption-text">Ergebnis der Juniorwahl 2009 C:juniorwahl.de</p></div>
</div></div> </div>
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		<title>Gefangen in der Vergangenheit</title>
		<link>http://ths-pressident.de/gefangen-in-der-vergangenheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 13:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Gitterstäbe vor dem Fenster, die enge Zelle, das schmale Bett, die hässlichen grauen Wände, die Eisenstangen an der Tür, die Geräusche vor der Zelle, sie alle erinnern ihn an seine erste Liebe und seinen größten Fehler“.
Jens Söring ist 19 als die Eltern deiner Freundin Elizabeth Haysom am 30.März 1985 brutal in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, niedergestochen werden. Er lebt in den USA, ist der Sohn eines deutschen Diplomaten. Gerade hat er mit dem College begonnen, als sein junges Leben schlagartig vorbei ist.  Am 30.4.1986 wird er gemeinsam mit seiner Freundin  in London für den Mord an Derek und Nancy Haysom verhaftet. Seitdem sitzt er im Gefängnis. Für eine Tat, die er beteuert nicht begangen zu haben.
Von einem Nachbarn werden die Leichen der Haysoms einige Tage nach der Tat in Küche und Esszimmer gefunden. Mit einem Messer hat man auf Derek und Nancy Haysom eingestochen. So heftig, dass der Kopf des Mannes  nur noch fetzenartig an seinem Köper hängt. Einen Monat und ein Jahr später werden Elizabeth Haysom und Jens Söring in London wegen Scheckbetrug verhaftet. Im Juni befragt man sie auch zu dem Mord an dem Ehepaar im Bedford County, Virginia- Elizabeths Eltern. Beide legen ein Geständnis ab. Während Jens jedoch die Beamten mit Details versorgt, zieht Elizabeth ihr Geständnis zurück.
Über das, was am Abend des 30. März 1985 geschehen ist gibt es zwei Versionen. Sicher ist, dass Jens und Elizabeth einen Tag vorher ein Auto mieteten und gemeinsam nach Washington fuhren. Nur einer der beiden aber sitzt am Mordtag in einem Kino  in der Hauptstadt. Elizabeth behauptet, sie hätte die Filme gesehen, Jens sei zurück nach Lynchburg gefahren, hätte ihre Eltern getötet und sei anschließend zu ihr zurückgekehrt. Jens Aussage zufolge, machte das Paar den Trip nach Washington DC, um zunächst ohne Jens Wissen Heroin für Elizabeth zu kaufen. Während er im Kino saß, sei sie unterwegs gewesen. Als die beiden sich spät abends im Hotelzimmer wiedertreffen, gesteht Elizabeth ihrem Freund mit blutverschmierten Armen den Mord an ihren Eltern, sie hätte die Schuld auf die Drogen geschoben, so Söring.
Diese Annahme war der wohl größte Fehler seines damals noch jungen Lebens
Warum legte er also ein Geständnis ab? In dem Glauben als Diplomaten-Sohn vor ein deutsches Gericht gestellt zu werden und so der Todesstrafe zu entgehen, entscheidet sich Jens, die Schuld auf sich zu nehmen und damit seine Geliebte vor dem elektrischen Stuhl zu retten. Diese Annahme war der wohl größte Fehler seines damals noch jungen Lebens. Nach ihrer Haftüberstellung in die USA erzählt Elizabeth, Jens zu dem Mord angestiftet zu haben, als Motiv nennt sie, dass ihre Eltern gegen die Beziehung gewesen wären. Am 8. Oktober 1987 wird sie wegen Anstiftung und Beihilfe zu 90 Jahren Haft verurteilt. Währenddessen kämpft Jens noch vehement gegen die Auslieferung in die USA, aus Angst vor einer Hinrichtung, allerdings erfolglos. Am 12. Januar 1990 wird er an das Gefängnis Bedford County überstellt,  doch nur unter der Bedingung von der Todesstrafe verschont zu bleiben. In den USA wird ihm dann der Prozess gemacht. Jens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Gitterstäbe vor dem Fenster, die enge Zelle, das schmale Bett, die hässlichen grauen Wände, die Eisenstangen an der Tür, die Geräusche vor der Zelle, sie alle erinnern ihn an seine erste Liebe und seinen größten Fehler“.<span id="more-6905"></span></p>
<p>Jens Söring ist 19 als die Eltern deiner Freundin Elizabeth Haysom am 30.März 1985 brutal in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, niedergestochen werden. Er lebt in den USA, ist der Sohn eines deutschen Diplomaten. Gerade hat er mit dem College begonnen, als sein junges Leben schlagartig vorbei ist.  Am 30.4.1986 wird er gemeinsam mit seiner Freundin  in London für den Mord an Derek und Nancy Haysom verhaftet. Seitdem sitzt er im Gefängnis. Für eine Tat, die er beteuert nicht begangen zu haben.</p>
<p>Von einem Nachbarn werden die Leichen der Haysoms einige Tage nach der Tat in Küche und Esszimmer gefunden. Mit einem Messer hat man auf Derek und Nancy Haysom eingestochen. So heftig, dass der Kopf des Mannes  nur noch fetzenartig an seinem Köper hängt. Einen Monat und ein Jahr später werden Elizabeth Haysom und Jens Söring in London wegen Scheckbetrug verhaftet. Im Juni befragt man sie auch zu dem Mord an dem Ehepaar im Bedford County, Virginia- Elizabeths Eltern. Beide legen ein Geständnis ab. Während Jens jedoch die Beamten mit Details versorgt, zieht Elizabeth ihr Geständnis zurück.</p>
<p>Über das, was am Abend des 30. März 1985 geschehen ist gibt es zwei Versionen. Sicher ist, dass Jens und Elizabeth einen Tag vorher ein Auto mieteten und gemeinsam nach Washington fuhren. Nur einer der beiden aber sitzt am Mordtag in einem Kino  in der Hauptstadt. Elizabeth behauptet, sie hätte die Filme gesehen, Jens sei zurück nach Lynchburg gefahren, hätte ihre Eltern getötet und sei anschließend zu ihr zurückgekehrt. Jens Aussage zufolge, machte das Paar den Trip nach Washington DC, um zunächst ohne Jens Wissen Heroin für Elizabeth zu kaufen. Während er im Kino saß, sei sie unterwegs gewesen. Als die beiden sich spät abends im Hotelzimmer wiedertreffen, gesteht Elizabeth ihrem Freund mit blutverschmierten Armen den Mord an ihren Eltern, sie hätte die Schuld auf die Drogen geschoben, so Söring.</p>
<h2 style="text-align: left" align="center">Diese Annahme war der wohl größte Fehler seines damals noch jungen Lebens</h2>
<p>Warum legte er also ein Geständnis ab? In dem Glauben als Diplomaten-Sohn vor ein deutsches Gericht gestellt zu werden und so der Todesstrafe zu entgehen, entscheidet sich Jens, die Schuld auf sich zu nehmen und damit seine Geliebte vor dem elektrischen Stuhl zu retten. Diese Annahme war der wohl größte Fehler seines damals noch jungen Lebens. Nach ihrer Haftüberstellung in die USA erzählt Elizabeth, Jens zu dem Mord angestiftet zu haben, als Motiv nennt sie, dass ihre Eltern gegen die Beziehung gewesen wären. Am 8. Oktober 1987 wird sie wegen Anstiftung und Beihilfe zu 90 Jahren Haft verurteilt. Währenddessen kämpft Jens noch vehement gegen die Auslieferung in die USA, aus Angst vor einer Hinrichtung, allerdings erfolglos. Am 12. Januar 1990 wird er an das Gefängnis Bedford County überstellt,  doch nur unter der Bedingung von der Todesstrafe verschont zu bleiben. In den USA wird ihm dann der Prozess gemacht. Jens beteuert seine Unschuld, erzählt von der Absprache mit Elizabeth, dass er sie deckte um sie vor dem elektrischen Stuhl zu retten. Doch ein blutiger Sockenabdruck, der genauso gut jedem anderen gehören könnte, wird ihm zum Verhängnis. Die Jury hält den Deutschen für schuldig &#8211; er bekommt zweimal lebenslänglich.</p>
<h2 style="text-align: left">Zweimal lebenslänglich.</h2>
<p>Damit ist die Geschichte aber nicht zu Ende. Seit jenem Tag in London kämpft Jens für seine Unschuld. An seiner Seite unter anderem auch Gail Starling Marshall. Sie ist Professorin an der University of Virginia und ehemalige stellvertretende Staatanwältin, auch sie hält den Sockenabdruck-Beweis für hinfällig. Nach dem Prozess im Jahr 1990 reicht Jens Berufung ein. 1992 wird diese abgelehnt. 2001 lehnt auch der oberste Gerichtshof eine Berufung endgültig ab, ohne Anhörung. Bis zum Sommer 2009 wird sein Antrag auf Bewährung fünfmal abgewiesen. Im September  des selben Jahres veröffentlicht man dann ein „Certificate of Analysis“ , indem  Blutspuren vom Tatort überprüft wurden. Anfang der 2000er konnten drei  Gefangene aus Virginia so ihre Unschuld beweisen. Von den 42 Blutspuren, die sich in Jens Akte befanden, stimmte keine mit Jens DNA überein. In einem Prozess wäre er mit diesen Beweisen vermutlich nicht für schuldig befunden worden. Ein Gnadengesuch auf Basis dieses Testes wird aber trotzdem abgelehnt. Ein neuer  Hoffnungsschimmer  regt sich Anfang des darauffolgenden Jahres, als Gouverneur Timothy M. Kaine sich für Jens einsetzt und seine Haftüberstellung nach Deutschland beantragt. Dies geschieht hindoch  kurz vor Ende seiner Amtszeit und sein Nachfolger Robert F. McDonell zieht den Antrag in einer seiner ersten Amtshandlungen aber wieder zurück. 2011 tauchte schließlich ein neuer Zeuge auf, der Jens Söring entlastet. Am 24. Juli 2011 wird sein Antrag auf Bewährung trotz der neuen Erkenntnisse zum siebten Mal abgelehnt. Die Begründung lautet, er sei ein Risiko für die Gesellschaft. Eine Bewährungsstrafe hätte die sofortige Abschiebung in die Heimat zur Folge gehabt. Dies scheint mit aller Macht verhindert werden zu wollen.</p>
<h2 style="text-align: left" align="center">1161655 &#8211; Das ist seine Nummer</h2>
<p>Häftling Nummer 1161655 ist ein Musterhäftling. Er hat sich in den 26 Jahren Gefängnis nichts zu schulden kommen lassen. 1161655 &#8211; Das ist seine Nummer, die Nummer mit der Jens Söring als Gefängnisinsasse Virginias registriert ist. Prozentual ist der Anteil der in den USA inhaftierten Bevölkerung weltweit am größten. Fast jeder hundertste sitzt hinter Gittern. Die Bedingungen sind schlecht: Enge, Gedrungenheit, Macht ausspielende Gefängniswärter, die Diskriminierung, Rassismus, Gewalt. Der Gedanke an ein Steak löst bei Jens nach Jahrzehnten von Gefängnisessen schon lange nichts mehr aus. Viele Insassen werden verrückt aus Hoffnungslosigkeit oder Monotonie. Was Jens vor dem Verrücktwerden gerettet hat, ist das Schreiben und der Kampf um Freiheit, jeden Tag aufs Neue. Mittlerweile hat er 8 Bücher geschrieben. Fünf davon englischsprachig, vier deutsch, sein Werk „Ein Tag im Leben des 179212“ erschien in beiden Sprachen. Er erzählt von seinem Schicksal, seinem Leben im Gefängnis, seiner Wut. All seine Gefühle packt er dort hinein. „Emotionen im Gefängnis zeigen ist gefährlich“, es bedeutet Schwäche. Er schreibt ganz altmodisch mit Stift und Papier, er besitzt weder einen Computer mit Internet-Zugang, noch eine E-Mail-Adresse, auch mit einem Handy telefoniert hat er noch nie. Seine fertigen Texte schickt er Freunden, die sie dann veröffentlichen. Sie haben auch eine Website für ihn eingerichtet. Hier bloggt Jens fast regelmäßig. Zusätzlich schreibt er ein Newsletter, den seine Freunde über den „Freundeskreis Jens Söring“ verschicken. Sogar eine Facebook-Page haben sie für ihn eingerichtet.</p>
<p>Das Ziel ist auf seine Situation aufmerksam zu machen und so viele Leute wie möglich zu mobilisieren, außerdem er hofft  auf politische Hilfe aus dem fernen Deutschland. Für ihn und seine Freunde ist klar: Er wird nie und nimmer aufgeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Appgeholt per Knopfdruck</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihrer App &#8220;MyTaxi&#8221; wollen Niclaus Mewes und Sven Külper das Taxigeschäft revolutionieren. Setzen die beiden ihre Visionen um, bedeutet dies nicht weniger als das Aus für die herkömmlichen, großen Taxi-Rufzentralen. Doch erst einmal müssen sie lernen, was es heißt, sich als Startup mit der alteingessenen Konkurrenz anzulegen.
Kostenminimierung gibt es überall. Ob Anbieter von Versicherungen gegenüber einem Makler günstigere Tarife übers Internet anbieten oder ob Hersteller von Sesseln ihre Produkte mit der Kennzeichnung &#8220;direkt vom Hersteller&#8221; verkaufen und den Möbelhäusern Konkurrenz machen. Auch in der Taxibranche ist es somit kaum verwunderlich, dass ideenreiche Unternehmer Geld verdienen wollen, indem sie ein veraltetes Geschäftsmodell revolutionieren. So auch Niclaus Mewes und Sven Külper. Vor zwei Jahren brachten sie ihre App &#8220;MyTaxi&#8221; auf den Markt.
Taxi per Knopfdruck
Wer ein Taxi braucht, lädt sich einmalig die App auf das Smartphone oder besucht die Internetseite. Der Nutzer wird automatisch lokalisiert und findet eine Karte vor, auf der er die Taxis der Umgebung und ihre Fahrten in Echtzeit sieht. Per Knopfdruck kann ein Taxi bestellt werden, der Taxifahrer wird mit Bild, Name und Bewertungen der vorherigen Fahrgäste angezeigt. Die Anfahrt kann mitverfolgt werden.
Für den Fahrer bietet die neue Software Vorteile. Eine Mitgliedschaft im Taxiverband Berlin kostet den Fahrer knapp 100,-, das alles ohne eine Garantie, Taxis vermittelt zu bekommen. MyTaxi kostet auch &#8211; 0,79 pro erfolgreich vermittelter Fahrt. Auch viel Geld für einen Taxifahrer, der in schlechten Monaten manchmal nicht über mehr als 400,- Monatsgehalt hinauskommt. Doch: Das Geld wird nur fällig, wenn MyTaxi auch eine Fahrt vermittelt. Das scheinen die Taxifahrer zu schätzen.
Wer vor einigen Jahren noch zum Telefon griff und ein Taxi bestellte, der zückt nun sein Smartphone, ruft die App &#8220;MyTaxi&#8221; auf und nach einigen Klicks und wenigen Minuten ist das Taxi vor Ort. Der brisante Unterschied liegt darin, dass die Vermittlung des Taxis direkt von Fahrgast zu Fahrer abläuft, nicht mehr über die Taxizentralen. Insgesamt wird es günstiger, schneller und transparenter.
Mewes und Külper haben Power. Es vergeht kein Monat, in dem nicht eine Erneuerung der App rausgeht. Manche nützlich, manche weniger. &#8220;Ab in den Urlaub! Verfolge meine Taxifahrt!&#8221;, schreibt ein Twitter-User. Warum? Das myTaxi-Team hatte wieder zugeschlagen und ermöglicht es jetzt allen Internetnutzern, wenn gewollt, die eigene Taxifahrt auf einer Landkarte mitzuverfolgen.
Die Zielgruppe sind Menschen, die noch gestern &#8220;Taxi! Taxi!?&#8221; schrien und an der Straße standen, während sie die vorbeifahrenden Taxis per Handzeichen zum Anhalten aufforderten, weil ein Anruf bei der Taxizentrale nur die Worte &#8220;Sie werden mit unserem nächsten freien Mitarbeiter verbunden&#8221; hervorbringt.
Selbstversuch
Es wird noch dauern bis sich eine oder mehrere Taxiapps flächendeckend durchsetzten. In Pinneberg war über die App kein Taxi zu bekommen, vom Universitätsgebäude Hamburg hingegen konnte man sich vor lauter Auswahl gar nicht entscheiden.
Etwas Mut gehört dazu einen Taxifahrer, den man nicht über die App bestellt hat, auf MyTaxi anzusprechen. Verallgemeinert gibt es eigentlich nur zwei Meinungen. Die eine, die MyTaxi großartig findet und die andere, die MyTaxi &#8220;eine Schande&#8221; nennt: &#8220;Die Zentralen werden bald Personal entlassen müssen.&#8221; Ob das die eigene Meinung der Taxifahrer ist oder die Aussage aus Angst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrer App &#8220;MyTaxi&#8221; wollen Niclaus Mewes und Sven Külper das Taxigeschäft revolutionieren. Setzen die beiden ihre Visionen um, bedeutet dies nicht weniger als das Aus für die herkömmlichen, großen Taxi-Rufzentralen. Doch erst einmal müssen sie lernen, was es heißt, sich als Startup mit der alteingessenen Konkurrenz anzulegen.</p>
<p>Kostenminimierung gibt es überall. Ob Anbieter von Versicherungen gegenüber einem Makler günstigere Tarife übers Internet anbieten oder ob Hersteller von Sesseln ihre Produkte mit der Kennzeichnung &#8220;direkt vom Hersteller&#8221; verkaufen und den Möbelhäusern Konkurrenz machen. Auch in der Taxibranche ist es somit kaum verwunderlich, dass ideenreiche Unternehmer Geld verdienen wollen, indem sie ein veraltetes Geschäftsmodell revolutionieren. So auch Niclaus Mewes und Sven Külper. Vor zwei Jahren brachten sie ihre App &#8220;MyTaxi&#8221; auf den Markt.</p>
<h2>Taxi per Knopfdruck</h2>
<p>Wer ein Taxi braucht, lädt sich einmalig die App auf das Smartphone oder besucht die Internetseite. Der Nutzer wird automatisch lokalisiert und findet eine Karte vor, auf der er die Taxis der Umgebung und ihre Fahrten in Echtzeit sieht. Per Knopfdruck kann ein Taxi bestellt werden, der Taxifahrer wird mit Bild, Name und Bewertungen der vorherigen Fahrgäste angezeigt. Die Anfahrt kann mitverfolgt werden.</p>
<div id="attachment_6876" class="wp-caption aligncenter" style="width: 576px"><img class=" wp-image-6876" title="press_008" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/press_008.png" alt="" width="566" height="378" /><p class="wp-caption-text">Niclaus Mewes und Sven Külper</p></div>
<p>Für den Fahrer bietet die neue Software Vorteile. Eine Mitgliedschaft im Taxiverband Berlin kostet den Fahrer knapp 100,-, das alles ohne eine Garantie, Taxis vermittelt zu bekommen. MyTaxi kostet auch &#8211; 0,79 pro erfolgreich vermittelter Fahrt. Auch viel Geld für einen Taxifahrer, der in schlechten Monaten manchmal nicht über mehr als 400,- Monatsgehalt hinauskommt. Doch: Das Geld wird nur fällig, wenn MyTaxi auch eine Fahrt vermittelt. Das scheinen die Taxifahrer zu schätzen.</p>
<p>Wer vor einigen Jahren noch zum Telefon griff und ein Taxi bestellte, der zückt nun sein Smartphone, ruft die App &#8220;MyTaxi&#8221; auf und nach einigen Klicks und wenigen Minuten ist das Taxi vor Ort. Der brisante Unterschied liegt darin, dass die Vermittlung des Taxis direkt von Fahrgast zu Fahrer abläuft, nicht mehr über die Taxizentralen. Insgesamt wird es günstiger, schneller und transparenter.</p>
<p>Mewes und Külper haben Power. Es vergeht kein Monat, in dem nicht eine Erneuerung der App rausgeht. Manche nützlich, manche weniger. &#8220;Ab in den Urlaub! Verfolge meine Taxifahrt!&#8221;, schreibt ein Twitter-User. Warum? Das myTaxi-Team hatte wieder zugeschlagen und ermöglicht es jetzt allen Internetnutzern, wenn gewollt, die eigene Taxifahrt auf einer Landkarte mitzuverfolgen.</p>
<p>Die Zielgruppe sind Menschen, die noch gestern &#8220;Taxi! Taxi!?&#8221; schrien und an der Straße standen, während sie die vorbeifahrenden Taxis per Handzeichen zum Anhalten aufforderten, weil ein Anruf bei der Taxizentrale nur die Worte &#8220;Sie werden mit unserem nächsten freien Mitarbeiter verbunden&#8221; hervorbringt.</p>
<h2>Selbstversuch</h2>
<p>Es wird noch dauern bis sich eine oder mehrere Taxiapps flächendeckend durchsetzten. In Pinneberg war über die App kein Taxi zu bekommen, vom Universitätsgebäude Hamburg hingegen konnte man sich vor lauter Auswahl gar nicht entscheiden.</p>
<p>Etwas Mut gehört dazu einen Taxifahrer, den man nicht über die App bestellt hat, auf MyTaxi anzusprechen. Verallgemeinert gibt es eigentlich nur zwei Meinungen. Die eine, die MyTaxi großartig findet und die andere, die MyTaxi &#8220;eine Schande&#8221; nennt: &#8220;Die Zentralen werden bald Personal entlassen müssen.&#8221; Ob das die eigene Meinung der Taxifahrer ist oder die Aussage aus Angst vor Drohungen der Zentrale, wie in einigen großen deutschen Zeitungen berichtet wird, zustande kommt, ist ungewiss. Besonders genervt sind diese von einem ganz großem Namen: Daimler. Der Autobauer investierte zehn Millionen Euro in das Hamburger Startup und ermöglicht somit auch die schnelle Expansion ins Ausland. Barcelona und Wien sind bereits abgedeckt. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass das nicht gut ankommt: &#8220;Seit Jahren baue ich mein Unternehmen auf und in uns hat keiner zehn Millionen Euro investiert&#8221;, so der Taxiunternehmer.</p>
<div id="attachment_6884" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class=" wp-image-6884" title="C: MyTaxi" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/press_006.jpeg" alt="" width="270" height="529" /><p class="wp-caption-text">Die App in der Übersicht</p></div>
<p>Die Gründer aber sind zufrieden. Sie würden ihre Entscheidung von vor drei Jahren jederzeit wieder treffen. Eine Entscheidung, die nachts nach einem Discobesuch getroffen wurde, als beide in einer fremden Stadt unterwegs waren und kein freies Taxi zu finden war. &#8220;Das muss nicht so sein&#8221;, dachten sie sich. Drei Jahre später ist eine App auf dem Markt, allein in Hamburg sind 500 Taxifahrer angemeldet. Ob es die größe Taxi-App in Europa ist, weiß man nicht. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht. Kaum hatten die großen Taxizentralen Wind von der Sache bekommen, antworteten sie mit ihrer eigenen App &#8220;taxi.eu&#8221;, mit dem Unterschied, dass sie nun auch die lokalen Taxizentralen einbinden. Nach eigenen Angaben sind sie Europas größtes Taxi-Bestellportal. Die Methoden, die angewandt wurden, um das zu erreichen, sind umstritten. Nach Recherchen eines <a href="http://netzwertig.com/2012/01/06/funkzentralen-im-kampf-gegen-mytaxi-der-ungeliebte-eindringling/">Internetblogs</a> könnten die Bewertungen der App im auf Webseiten und in Foren gefälscht sein. Auch darum müssen sich die beiden Gründer nun kümmern.</p>
<p>Einst waren es die Macher von MyTaxi, die anderen Angst machten. Mittlerweile ist es auch andersrum. Dass die Technik nie pausiert, zeigt nun ein neues Startup aus München. Über die App Colexio kann sich jeder ein Taxi teilen. Der Smartphone-Nutzer gibt sein Ziel an und die Software sucht Mitfahrer, die eine selbe oder ähnliche Strecke fahren. Die Fahrt wird billiger, zurzeit funktioniert die App ausgehend vom Flughafen München.</p>
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		<title>Die Intelligenz der Masse und wie sie heute genutzt wird</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[der]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Masse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Naturforscher und Schriftsteller Francis Galton entschloss sich 1906 zu einem Experiment, um die Dummheit der Masse: Er besuchte eine Nutztiermesse, bei der es einen Ochsen-Gewicht-Schätzwettbewerb gab. Gegen eine Teilnahmegebühr von sechs Pence gaben insgesamt 787 Personen, unter ihnen sowohl Laien als auch einige Experten, ihren Tipp ab. Derjenige, dessen Schätzung dem tatsächlichen Gewicht des Ochsen am nächsten käme, sollte gewinnen.
Um die Ahnungslosigkeit der Menschenmenge zu beweisen, wertete Galton die knapp 800 Schätzungen statistisch aus und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Der Mittelwert aller Tipps kam dem Gewicht des Ochsen mit einer Abweichung von nur 0,8 Prozent erstaunlich nahe. Zudem war die beste Schätzung weiter von dem richtigen Gewicht entfernt, als der Durchschnitt aller Tipps.
Somit verfehle Galton sein eigentliches Ziel und wies stattdessen die Intelligenz der Masse, auch Schwarmintelligenz genannt, nach.
Mittelwert schlägt Einzeltipp
Dass dieses Ergebnis kein zufälliges Einzelphänomen ist, wurde in der Vergangenheit von vielen verschiedenen Forschern mehrfach bewiesen. Ein interessantes Beispiel ist das eines Marineoffiziers, welchem es 1968 gelang, ein verschollenes amerikanisches U-Boot anhand einer ungewöhnlichen Methode aufzuspüren: Nachdem Suchtrupps tagelang erfolglos den Grund des Atlantiks abgesucht hatten, rief der Offizier verschiedene Wissenschaftler zusammen und teilte ihnen die spärlichen Informationen zum Standort des Bootes mit. Jeder der Gelehrten gab nun seinen Tipp zur Position des U-Bootes ab. Der Mittelwert aller Schätzungen wich nur 200 Meter von den tatsächlichen Koordinaten des Ortes ab, wo das Boot gefunden wurde.
Ein ständigen Beweis für die sogenannte Schwarmintelligenz liefert uns zudem die Quizsendung „Wer wird Millionär?“. Hier liegt der Publikumsjoker nur selten daneben.
Anfang 2008 widmete Günther Jauch dem von Galton entdeckten Phänomen sogar eine Livesendung mit dem Titel „Die Weisheit der Vielen“. Hierbei wurden verschiedene Wissens- und Schätzfragen gestellt, die sowohl die Zuschauer zuhause als auch ein im Studio anwesender Experte zu dem jeweiligen Thema beantworteten. Am Ende der Sendung wurde das Ziel, die Intelligenz der Masse zu beweisen, jedoch verfehlt: Das Ergebnis zwischen Zuschauern und Experten war ausgeglichen.
Doch wie konnte das passieren, wo es doch bereits zahlreiche Studien gibt, die die Schwarmintelligenz beweisen?
Die Antwort ist einfach: Damit die Funktionsweise der Intelligenz der Masse nicht beeinträchtigt wird, müssen einige Gegebenheiten erfüllt werden: Es ist sehr wichtig, dass die Menschen sich nicht untereinander absprechen, denn nur, wenn die Meinung des Einzelnen nicht durch andere beeinflusst wird, gleichen sich die Unter- und Überschätzungen aus. Bei der von Günther Jauch moderierten Sendung war diese Vorraussetzung nicht gegeben, da die Zuschauer zuhause vor dem Fernseher die Möglichkeit zur Absprache untereinander hatten.
Heute wird das enorme Potenzial des Wissens der Menge vor allem im Internet genutzt. Google, Wikipedia und viele weitere bauen schon länger auf das weit gefächerte Wissen von Amateuren, welches in der Masse genauer und schneller ist als das von einzelnen Experten. Zudem gibt es zahlreiche Online- Umfragen, die von dem Ausgang einer Präsidentschaftswahl bis hin zum Tippen der Oscar-Gewinner reichen.
Eine weitere Nutzungsmöglichkeit der kollektiven Intelligenz der Masse demonstriert die in Berlin-Kreuzberg ansässige Firma „Crowd Guru GmbH“, welche die Vielfältigkeit der Fähigkeiten und des Wissens der Masse nutzt: Der Geschäftsführer Phillip Hartje hatte die Idee, die Pflege ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Naturforscher und Schriftsteller Francis Galton entschloss sich 1906 zu einem Experiment, um die Dummheit der Masse: Er besuchte eine Nutztiermesse, bei der es einen Ochsen-Gewicht-Schätzwettbewerb gab. Gegen eine Teilnahmegebühr von sechs Pence gaben insgesamt 787 Personen, unter ihnen sowohl Laien als auch einige Experten, ihren Tipp ab. Derjenige, dessen Schätzung dem tatsächlichen Gewicht des Ochsen am nächsten käme, sollte gewinnen.</p>
<p>Um die Ahnungslosigkeit der Menschenmenge zu beweisen, wertete Galton die knapp 800 Schätzungen statistisch aus und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Der Mittelwert aller Tipps kam dem Gewicht des Ochsen mit einer Abweichung von nur 0,8 Prozent erstaunlich nahe. Zudem war die beste Schätzung weiter von dem richtigen Gewicht entfernt, als der Durchschnitt aller Tipps.<br />
Somit verfehle Galton sein eigentliches Ziel und wies stattdessen die Intelligenz der Masse, auch Schwarmintelligenz genannt, nach.</p>
<h2>Mittelwert schlägt Einzeltipp</h2>
<p>Dass dieses Ergebnis kein zufälliges Einzelphänomen ist, wurde in der Vergangenheit von vielen verschiedenen Forschern mehrfach bewiesen. Ein interessantes Beispiel ist das eines Marineoffiziers, welchem es 1968 gelang, ein verschollenes amerikanisches U-Boot anhand einer ungewöhnlichen Methode aufzuspüren: Nachdem Suchtrupps tagelang erfolglos den Grund des Atlantiks abgesucht hatten, rief der Offizier verschiedene Wissenschaftler zusammen und teilte ihnen die spärlichen Informationen zum Standort des Bootes mit. Jeder der Gelehrten gab nun seinen Tipp zur Position des U-Bootes ab. Der Mittelwert aller Schätzungen wich nur 200 Meter von den tatsächlichen Koordinaten des Ortes ab, wo das Boot gefunden wurde.</p>
<p>Ein ständigen Beweis für die sogenannte Schwarmintelligenz liefert uns zudem die Quizsendung „Wer wird Millionär?“. Hier liegt der Publikumsjoker nur selten daneben.<br />
Anfang 2008 widmete Günther Jauch dem von Galton entdeckten Phänomen sogar eine Livesendung mit dem Titel „Die Weisheit der Vielen“. Hierbei wurden verschiedene Wissens- und Schätzfragen gestellt, die sowohl die Zuschauer zuhause als auch ein im Studio anwesender Experte zu dem jeweiligen Thema beantworteten. Am Ende der Sendung wurde das Ziel, die Intelligenz der Masse zu beweisen, jedoch verfehlt: Das Ergebnis zwischen Zuschauern und Experten war ausgeglichen.</p>
<p>Doch wie konnte das passieren, wo es doch bereits zahlreiche Studien gibt, die die Schwarmintelligenz beweisen?<br />
Die Antwort ist einfach: Damit die Funktionsweise der Intelligenz der Masse nicht beeinträchtigt wird, müssen einige Gegebenheiten erfüllt werden: Es ist sehr wichtig, dass die Menschen sich nicht untereinander absprechen, denn nur, wenn die Meinung des Einzelnen nicht durch andere beeinflusst wird, gleichen sich die Unter- und Überschätzungen aus. Bei der von Günther Jauch moderierten Sendung war diese Vorraussetzung nicht gegeben, da die Zuschauer zuhause vor dem Fernseher die Möglichkeit zur Absprache untereinander hatten.</p>
<div id="attachment_6868" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-6868" title="253224_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/253224_web_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg" alt="" width="400" height="265" /><p class="wp-caption-text">Sind wir alle zusammn klüger? C: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de</p></div>
<p>Heute wird das enorme Potenzial des Wissens der Menge vor allem im Internet genutzt. Google, Wikipedia und viele weitere bauen schon länger auf das weit gefächerte Wissen von Amateuren, welches in der Masse genauer und schneller ist als das von einzelnen Experten. Zudem gibt es zahlreiche Online- Umfragen, die von dem Ausgang einer Präsidentschaftswahl bis hin zum Tippen der Oscar-Gewinner reichen.<br />
Eine weitere Nutzungsmöglichkeit der kollektiven Intelligenz der Masse demonstriert die in Berlin-Kreuzberg ansässige Firma „Crowd Guru GmbH“, welche die Vielfältigkeit der Fähigkeiten und des Wissens der Masse nutzt: Der Geschäftsführer Phillip Hartje hatte die Idee, die Pflege von Datenbanken, Kategorisierungen und weitere Aufgaben, die für Unternehmen normalerweise sehr kompliziert und kostenspielig sind, von Menschen (sogenannten Gurus) zuhause erledigen zu lassen. Diese sind jedoch keines Falls Fachkräfte, sondern genauso vielfältig wie die Aufgaben der Firmen und Privatpersonen, die Mittlerweile zu den Klienten des jungen Unternehmens gehören: Sie reichen vom Verwalten von Datenbanken über individuelle kreative Schreibarbeiten bis hin zu verschiedensten Internetrecherchen. Durch die Vielfältigkeit der Masse die sie bearbeitet, können hier nahezu alle erdenklichen Aufgaben fachgerecht erledigt werden.</p>
<p>Guru werden kann praktisch jeder: Einfach auf der Homepage http://www.crowdguru.de/gurus/anmeldung/ registrieren und den Online-Test bearbeiten. Bei einem erfolgreichen Abschneiden, was in 70 Prozent der Fälle zutrifft, wird der Bewerber kontaktiert und hat anschließend die Möglichkeit Tag und Nacht an allen Tagen der Woche zu arbeiten, wobei Art und Anzahl der Projekte frei wählbar sind.<br />
Dieses von der Firma „Crowd Guru“ angewandte Prinzip nennt sich Crowdsourcing, was sich wohl am ehesten mit Schwarmintelligenz übersetzen lässt. Hierbei werden die meist komplexen Projekte der Kunden von „Crowd Guru GmbH“ in viele Teilaufgaben zerlegt und über das Internet von vielen verschiedenen Personen, der „Crowd“ (engl.= Menge), parallel erledigt. Von dieser innovativen Arbeitsform profitieren alle Beteiligten: Die Arbeiter, häufig Studenten, Renter, Eltern in Elternzeit oder Arbeitslose, denen sich zuhause vor dem Computer eine schnelle und einfache Möglichkeit des Geldverdienstes bietet, die Kunden, deren Projekte schnell und preisgünstig bearbeitet werden und natürlich die Firma selbst, die von ihren Klienten bezahlt wird.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt, dass das Potenzial der Intelligenz der Masse noch lange nicht ausgenutzt ist und besonders dank des Internets eine vielversprechende Zukunft vor sich hat.</p>
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		<title>Der neue Skywalker aus Moskau</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiebke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Skywalking]]></category>

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		<description><![CDATA[„Roofer“ klettern auf möglichst hohe Gebäude – und das ganz ohne Sicherungen. In der Nähe von Moskau kletterten Jugendliche auf einen 205 Meter hohen Stahlträger und stellten ein Video davon auf Facebook. Einer von den Extremkletterern ist sogar berühmt geworden: Eine Aufnahme von Marat Dupri, 20 Jahre alt, auf dem Stahlträger gewann den „Best of Russia“-Fotografiepreis.
Der 20- Jährige erklimmt in seiner Freizeit schwer gesicherte Hochhäuser und trickst dabei sogar den Geheimdienst aus. Da er es auch gerne mit den höchsten Moskauer Wolkenkratzern aufnimmt, gab eine russische Zeitung ihm nun den Spitznamen „Skywalker“.
Erschöpft, aber glücklich
1991 geboren, gehörte er zu der ersten Generation, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufwuchs. Es herrschten arme Verhältnisse im Land, in den Geschäften gab es kaum etwas zu kaufen. Seine Familie kam nur mit Mühe und Not über die Runden, er war ein kränkliches Kind, dem es an Vitaminen fehlte. Mediziner rieten ihm vom Sporttreiben ab, da er eine scheinbare Herzschwäche durch die verschmutzte Umwelt hatte. Im Alter von 14 Jahren ist er allerdings das erste Mal auf ein Dach geklettert, 48 Stockwerke zu Fuß hoch. Oben angekommen war er zwar erschöpft, aber auch glücklich, denn zu Hause herum sitzen langweilte ihn.
Jura in Moskau
Im Interview mit Spiegel Online erzählt er, dass man „Nicht zögern und nicht zweifeln darf“. Mittlerweile studiert er in Moskau Jura, wenn die Polizei ihn bei einer seiner Klettertouren festnimmt, weiß er, welche Paragraphen sie ihm anhängen können – und welche sie nur benutzen, um ihn einzuschüchtern. Als wichtigste Regeln beim Roofen gilt: „Kletter nur nüchtern, denn du kannst leicht fallen“. Neulich ist er mit seinen Freunden auf das Standbild von „Peter dem Großen“ im Moskauer Zentrum geklettert. Als die Wachleute schliefen, sind sie die 100m auf der Rückseite der Figur hinauf geklettert. Oben habe er ein Gefühl der Freiheit gespürt, wie er es vorher noch nie gefühlt habe. Die Stadt schlief noch und die Sonne ging gerade auf &#8211; und er bezeichnete sich als glücklichsten Menschen in diesem Moment, der alle seine Sorgen einfach unten gelassen hatte.
Das Roofing hilft ihm, auch seinem Herzen geht es deutlich besser. Wenn er mehr als zwei Wochen außerhalb von Moskau ist, überkommen ihn Depressionen, trotzdem möchte er gerne mal in einem anderen Land leben, weil dort „alles so übersichtlich und geordnet“ sei, erklärte der Student.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Roofer“ klettern auf möglichst hohe Gebäude – und das ganz ohne Sicherungen. In der Nähe von Moskau kletterten Jugendliche auf einen 205 Meter hohen Stahlträger und stellten ein Video davon auf Facebook. Einer von den Extremkletterern ist sogar berühmt geworden: Eine Aufnahme von Marat Dupri, 20 Jahre alt, auf dem Stahlträger gewann den „Best of Russia“-Fotografiepreis.</p>
<div id="attachment_6858" class="wp-caption aligncenter" style="width: 613px"><img class=" wp-image-6858" title="453469030_d2bad15ae5_z" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/453469030_d2bad15ae5_z.jpg" alt="" width="603" height="452" /><p class="wp-caption-text">Hoch hinaus C:stillframe, flickr.com</p></div>
<p>Der 20- Jährige erklimmt in seiner Freizeit schwer gesicherte Hochhäuser und trickst dabei sogar den Geheimdienst aus. Da er es auch gerne mit den höchsten Moskauer Wolkenkratzern aufnimmt, gab eine russische Zeitung ihm nun den Spitznamen „Skywalker“.</p>
<h2>Erschöpft, aber glücklich</h2>
<p>1991 geboren, gehörte er zu der ersten Generation, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aufwuchs. Es herrschten arme Verhältnisse im Land, in den Geschäften gab es kaum etwas zu kaufen. Seine Familie kam nur mit Mühe und Not über die Runden, er war ein kränkliches Kind, dem es an Vitaminen fehlte. Mediziner rieten ihm vom Sporttreiben ab, da er eine scheinbare Herzschwäche durch die verschmutzte Umwelt hatte. Im Alter von 14 Jahren ist er allerdings das erste Mal auf ein Dach geklettert, 48 Stockwerke zu Fuß hoch. Oben angekommen war er zwar erschöpft, aber auch glücklich, denn zu Hause herum sitzen langweilte ihn.</p>

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<h2>Jura in Moskau</h2>
<p>Im Interview mit Spiegel Online erzählt er, dass man „Nicht zögern und nicht zweifeln darf“. Mittlerweile studiert er in Moskau Jura, wenn die Polizei ihn bei einer seiner Klettertouren festnimmt, weiß er, welche Paragraphen sie ihm anhängen können – und welche sie nur benutzen, um ihn einzuschüchtern. Als wichtigste Regeln beim Roofen gilt: „Kletter nur nüchtern, denn du kannst leicht fallen“. Neulich ist er mit seinen Freunden auf das Standbild von „Peter dem Großen“ im Moskauer Zentrum geklettert. Als die Wachleute schliefen, sind sie die 100m auf der Rückseite der Figur hinauf geklettert. Oben habe er ein Gefühl der Freiheit gespürt, wie er es vorher noch nie gefühlt habe. Die Stadt schlief noch und die Sonne ging gerade auf &#8211; und er bezeichnete sich als glücklichsten Menschen in diesem Moment, der alle seine Sorgen einfach unten gelassen hatte.</p>
<p>Das Roofing hilft ihm, auch seinem Herzen geht es deutlich besser. Wenn er mehr als zwei Wochen außerhalb von Moskau ist, überkommen ihn Depressionen, trotzdem möchte er gerne mal in einem anderen Land leben, weil dort „alles so übersichtlich und geordnet“ sei, erklärte der Student.</p>
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		<title>Unternehmertum im Blut!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinem Alter von gerade einmal 35 Jahren hat Lars Hinrichs schon Vieles erlebt: Als einer der Ersten wusste er, wie man durch das Internet erfolgreich sein kann. Er begann früh damit, sich mit seinen Ideen das moderne Medium zunutze zu machen. Er erstellte Webseiten, für die er Preise gewann, gründete eine PR-Agentur für andere Startup-Unternehmen, die bereits zwei Jahre nach ihrer Gründung insolvent wurde, und landete 2003 mit der Gründung des seriösen Kontaktnetzwerks &#8220;Xing AG&#8221; (ursprünglich: &#8220;Open Business Club GmbH&#8221;) einen weitreichenden Erfolg.
Xing AG:
Er ist nicht einfach nur ein &#8220;Computerfreak&#8221;, wie ihn der Spiegel 1994 zum ersten Mal präsentierte. Hinrichs sucht, wie er selbst sagt, &#8220;skalierbare Geschäftsmodelle&#8221;, Projekte, bei denen &#8220;ein variabler Input für einen maximalen Output&#8221; gewährleistet sind. 
Das ist ihm bei der &#8220;XING AG&#8221;, die sogar den Börsengang erreicht hat, zumindest bzgl. des Outputs perfekt gelungen: Das Netzwerk bietet Personen die Möglichkeit, sich mit ihren Kontakten vorrangig geschäftlich auszutauschen und sich, darauf wird großen Wert gelegt, vertrauenswürdig zu profilieren. Das Netzwerk hat über 11 Millionen Nutzer, davon sind gut die Hälfte deutsche Mitglieder. Man kann die Internetplattform nicht mit Netzwerk-Gigant &#8220;Facebook&#8221; vergleichen, aber das soll man auch gar nicht. Yee Wah Tsoi, Pressereferentin bei XING, hat uns beschrieben, was dieses Netzwerk auszeichnet:
„XING ist das Netzwerk für alles rund ums Berufsleben, also auch das Studium oder die Ausbildung. Facebook ist hauptsächlich auf Privates wie Freunde und Familie ausgelegt: Wenn man sich um eine Ausbildungsstelle oder ein Praktikum bewirbt, sendet man ein Bewerbungsfoto vom Fotografen und schickt der Firma kein Bild von der letzten Party. Schließlich möchte man sich dem vielleicht neuen Arbeitgebern im besten Licht präsentieren. Über XING kann jeder Volljährige online einen Lebenslauf erstellen und beschreiben, was man künftig beruflich machen möchte oder schon gemacht hat. Dieser Lebenslauf ist für jeden auf XING einsehbar und wenn man möchte, kann man sogar über Google und andere Suchmaschinen gefunden werden. Hunderte Firmen – große wie kleine – wissen das und suchen über XING nach neuen Mitarbeitern. Stark gefragt sind derzeit auch Auszubildende.
Tipp: Nach der kostenlosen Registrierung bei XING kann man direkt loslegen und nach interessanten Jobs suchen. Und wenn man bereits das ein oder andere Praktikum gemacht hat, kann man sich auch mit den Kollegen verknüpfen. Auf diese Weise bleibt der Kontakt auch über Jahre erhalten, denn womöglich ergibt sich ja aus einem alten Kontakt eines Tages ein spannender neuer Job.“
XING ist also direkt nach der Schule eine Hilfe, den richtigen Berufsweg einzuschlagen und professionelle Kontakte zu knüpfen.
Sicherlich war der Schritt dieses Internet-Diensts eingangs risikobehaftet: Er erhielt von strategisch wichtigen Partnern Risikokapital, um die wichtigen Schritte tun zu können. Doch der &#8220;Input&#8221; hat sich ausgezahlt, schließlich ist der &#8220;Output&#8221; seit Jahren lukrativ. Durch die oft genutzte Premium-Mitgliedschaft und der allgemein wachsenden Nutzerzahl, steigt der Jahresumsatz kontinuierlich. So lag der Jahresumsatz 2008 bei 35,3 Mio.€, steigerte sich 2010 dennoch um weitere 19% auf 54,3 Mio.€.
Hinrichs hatte es also endgültig gepackt, musste keine Insolvenz, wie er sie schon einmal mit einem Partner erlebt hatte, befürchten. Man kann also sagen, er hatte das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinem Alter von gerade einmal 35 Jahren hat Lars Hinrichs schon Vieles erlebt: Als einer der Ersten wusste er, wie man durch das Internet erfolgreich sein kann.<span id="more-6716"></span> Er begann früh damit, sich mit seinen Ideen das moderne Medium zunutze zu machen. Er erstellte Webseiten, für die er Preise gewann, gründete eine PR-Agentur für andere Startup-Unternehmen, die bereits zwei Jahre nach ihrer Gründung insolvent wurde, und landete 2003 mit der Gründung des seriösen Kontaktnetzwerks &#8220;Xing AG&#8221; (ursprünglich: &#8220;Open Business Club GmbH&#8221;) einen weitreichenden Erfolg.</p>
<h4>Xing AG:</h4>
<div id="attachment_6841" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://ths-pressident.de/unternehmertum-im-blut/xing_300dpi_mit_claim_de/" rel="attachment wp-att-6841"><img class=" wp-image-6841" title="XING_300dpi_mit_Claim_de" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/XING_300dpi_mit_Claim_de-300x180.jpg" alt="" width="210" height="126" /></a><p class="wp-caption-text">Das Logo von XING.</p></div>
<p>Er ist nicht einfach nur ein &#8220;Computerfreak&#8221;, wie ihn der <em>Spiegel</em> 1994 zum ersten Mal präsentierte. Hinrichs sucht, wie er selbst sagt, &#8220;skalierbare Geschäftsmodelle&#8221;, Projekte, bei denen &#8220;ein variabler Input für einen maximalen Output&#8221; gewährleistet sind. <a href="http://ths-pressident.de/unternehmertum-im-blut/xing_300dpi_mit_claim_de/" rel="attachment wp-att-6841"><br />
</a>Das ist ihm bei der &#8220;XING AG&#8221;, die sogar den Börsengang erreicht hat, zumindest bzgl. des Outputs perfekt gelungen: Das Netzwerk bietet Personen die Möglichkeit, sich mit ihren Kontakten vorrangig geschäftlich auszutauschen und sich, darauf wird großen Wert gelegt, vertrauenswürdig zu profilieren. Das Netzwerk hat über 11 Millionen Nutzer, davon sind gut die Hälfte deutsche Mitglieder. Man kann die Internetplattform nicht mit Netzwerk-Gigant &#8220;Facebook&#8221; vergleichen, aber das soll man auch gar nicht. Yee Wah Tsoi, Pressereferentin bei XING, hat uns beschrieben, was dieses Netzwerk auszeichnet:</p>
<blockquote><p>„XING ist das Netzwerk für alles rund ums Berufsleben, also auch das Studium oder die Ausbildung. Facebook ist hauptsächlich auf Privates wie Freunde und Familie ausgelegt: Wenn man sich um eine Ausbildungsstelle oder ein Praktikum bewirbt, sendet man ein Bewerbungsfoto vom Fotografen und schickt der Firma kein Bild von der letzten Party. Schließlich möchte man sich dem vielleicht neuen Arbeitgebern im besten Licht präsentieren. Über XING kann jeder Volljährige online einen Lebenslauf erstellen und beschreiben, was man künftig beruflich machen möchte oder schon gemacht hat. Dieser Lebenslauf ist für jeden auf XING einsehbar und wenn man möchte, kann man sogar über Google und andere Suchmaschinen gefunden werden. Hunderte Firmen – große wie kleine – wissen das und suchen über XING nach neuen Mitarbeitern. Stark gefragt sind derzeit auch Auszubildende.</p>
<p>Tipp: Nach der kostenlosen Registrierung bei XING kann man direkt loslegen und nach interessanten Jobs suchen. Und wenn man bereits das ein oder andere Praktikum gemacht hat, kann man sich auch mit den Kollegen verknüpfen. Auf diese Weise bleibt der Kontakt auch über Jahre erhalten, denn womöglich ergibt sich ja aus einem alten Kontakt eines Tages ein spannender neuer Job.“</p></blockquote>
<div id="attachment_6840" class="wp-caption alignleft" style="width: 319px"><a href="http://ths-pressident.de/unternehmertum-im-blut/das_neue_xing_profil_300dpi/" rel="attachment wp-att-6840"><img class=" wp-image-6840  " title="Das_neue_XING_Profil_300dpi" src="http://ths-pressident.de/wp-content/uploads/2012/05/Das_neue_XING_Profil_300dpi.jpg" alt="" width="309" height="357" /></a><p class="wp-caption-text">So könnte ein Profil bei XING aussehen.</p></div>
<p>XING ist also direkt nach der Schule eine Hilfe, den richtigen Berufsweg einzuschlagen und professionelle Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Sicherlich war der Schritt dieses Internet-Diensts eingangs risikobehaftet: Er erhielt von strategisch wichtigen Partnern Risikokapital, um die wichtigen Schritte tun zu können. Doch der &#8220;Input&#8221; hat sich ausgezahlt, schließlich ist der &#8220;Output&#8221; seit Jahren lukrativ. Durch die oft genutzte Premium-Mitgliedschaft und der allgemein wachsenden Nutzerzahl, steigt der Jahresumsatz kontinuierlich. So lag der Jahresumsatz 2008 bei 35,3 Mio.€, steigerte sich 2010 dennoch um weitere 19% auf 54,3 Mio.€.</p>
<p>Hinrichs hatte es also endgültig gepackt, musste keine Insolvenz, wie er sie schon einmal mit einem Partner erlebt hatte, befürchten. Man kann also sagen, er hatte das Ziel erreicht und hätte sich ausruhen können.</p>
<h4>Neue Geschäftsideen:</h4>
<p>Doch der gebürtige Hamburger sucht ständig neue Herausforderungen, strebt nach den neuesten Technologien und versucht das Bestmögliche zu optimieren. Ende 2009, gerade einmal 6 Jahre nach Beginn von XING zog Hinrich seinen persönlichen Schlussstrich unter diese weiterhin erfolgreiche, von ihm initiierte Arbeit. Er verkaufte seinen Anteil für 48 Millionen Euro an den Medienkonzern Burda. Doch nicht, weil er sich ausruhen möchte. Er arbeitet bereits an neuen Dingen:</p>
<p>Er arbeitet er an der Geschäftsidee &#8220;HackFwd&#8221; (HackForward). Als Investor will er Computerfreaks (sog. &#8220;Geeks&#8221;) helfen, die vom Programmieren mehr verstehen als noch irgendwas, es jedoch nie fertig brächten, daraus ein Gewerbe herzustellen. Hinrichs will mit ihnen kooperieren, um daran beteiligt zu sein, Betriebe mit Perspektive ins Leben zu rufen, dessen Risiko er einerseits finanziell mitträgt, an deren kommerziellem Erfolg er andererseits ebenfalls beteiligt ist.</p>
<h4>Die Persönlichkeit:</h4>
<p>Fragt man sich nach diesen Informationen, wie ein solch passionierter Unternehmer tickt, bildet sich bei Hinrichs wohl folgendes Bild: Der Hamburger ist ein Visionär, der immer zu wissen glaubt, was nötig ist, um ein Unternehmen zu wirtschaftlichem Erfolg zu führen. Führen ist dabei das treffende Stichwort: Hinrichs ist ein souveräner Kaufmann, der am liebsten ganz allein geradlinig vorangeht. Es heißt, er dulde keine gleichwertige Partner. Symptomatisch dafür spricht, dass er für seinen bittersten beruflichen Moment nicht allein verantwortlich war: Die Insolvenz 2001 ging auf die Partner-Agentur mit Peer-Arne Böttcher zugrunde.</p>
<p>Zwar ist er immer noch auf Experten und Mitarbeiter angewiesen, letztendlich führen sie aber nur die Arbeit aus, hinter der Hinrichs mit <strong>seinen</strong> Vorhaben steht. Natürlich ist der Weg nicht immer eindeutig und führt zum gewünschten Ziel. Doch für Hinrichs sind selbst Fehlschläge &#8220;negative Erfolge&#8221; und manchmal sogar &#8220;das Beste, was passieren kann&#8221;.</p>
<p>Natürlich müssen die Eigenschaften, welche bei Hinrichs zu erkennen sind, nicht als Voraussetzungen dafür gelten, ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein. Eine Eigenschaft jedoch lässt sich pauschal vorzeigen, wenn man wissen will, was einen richtigen Unternehmergeist ausmacht: Immer, wenn Hinrichs ein Vorhaben etabliert hatte (z. B. XING), stieg er aus dem Projekt aus und begann mit einem neuen Tätigkeitsfeld. Denn für ihn ist nicht das Ziel, der Erfolg, auf dem man sich erholen kann, relevant. Ihn reizt der Weg dorthin, der zwar nicht immer klar und deutlich, aber genau deshalb herausfordernd ist.</p>
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		<title>„Wir haben wirklich alle total Bock auf dieses Projekt“</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Scoyo]]></category>

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		<description><![CDATA[2007 als Start-Up gegründet, ist scoyo heute die größte Online-Lernplattform in Deutschland. Die Mission: Lernspiele für Kinder, die wieder zeigen, dass Lernen auch Spaß machen kann &#8211; und vor allem soll.
4000 Lernspiele, 10.000 Übungen, circa 4000 Schulstunden &#8211; das ist, was scoyo.de für Schülern und Schülerinnen der Klassenstufe 1 bis 7 verpackt in Abenteuer, Spiel und Spaß bereit hält. Das Angebot wurde gemeinsam mit Pädagogen und Fachdidaktikern  entwickelt und passt sich außerdem individuell an den Lehrplan des Bundeslandes der Kinder an. Eingebettet in Abenteuergeschichten helfen die Schüler den virtuellen Charakteren knifflige Aufgaben zu lösen und lernen so praktisch nebenbei. Sie erfassen spielerisch neue Inhalte und/oder bereiten den Unterricht zu Hause selbstständig nach. Darüber hinaus können die Angebote von scoyo  vereinzelt auch in der Schule als ergänzendes Mittel zum Unterricht genutzt werden.
Gerade der Spaß geht in einer wachsenden Leistungsgesellschaft verloren, wenn man bedenkt, dass Kinder ja eigentlich permanent lernen. Der Druck, unter dem sich die Kinder befinden, ist oft enorm und das hat nicht selten negative Auswirkungen auf das Lernverhalten. Mit scoyo soll den Kinder gezeigt werden, dass Lernen Spaß macht und nicht nur aus monotonem Eintrichtern von Wissen besteht. „Das Tolle daran ist, dass es wirklich funktioniert!“, sagt Daniel Bialecki, Chief Operating Officer bei scoyo. Für ihn und die anderen Mitarbeiter ist es super Gefühl, wenn regelmäßig Briefe und E-Mails eintreffen, in denen Kinder von ihren Erfolgen und der Freude am Lernen mit scoyo berichten. Um dies auch immer weiter zu gewährleisten, führen die Entwickler zum Beispiel regelmäßig Usability-Tests gemeinsam mit Nutzern durch. Die eingeladenen Kinder testen dann Erweiterungen und Neuentwicklungen. Die Zusammenarbeit mit ihnen und das Feedback sind für die Mitarbeiter besonders wichtig. „Oft reicht es schon, wenn der „Weiter“-Button an der falschen Stelle liegt. Die Kinder finden ihn nicht sofort und verlieren das Interesse“. Solche Kleinigkeiten machen im Umgang mit der Plattform viel aus und können in ihrer Summe darüber entscheiden, ob das Produkt von den Kindern angenommen wird oder nicht.
Mit der Mark-Zuckerberg-Start-Up-Fantasie von Computern in dunklen Studentenzimmern oder Garagen hat die Entstehung und generelle Arbeit bei scoyo allerdings wenig zu tun. 2007 wurde scoyo von der Bertelsmann AG zum Leben erweckt, 2009 verkaufte es der Konzern an den TV-Sender Super RTL. Seit dem startet das junge Unternehmen richtig durch. 2011 wurde es gleich doppelt mit dem Comenius-EduMedia-Siegel ausgezeichnet. Von der ersten Stunde an dabei ist Daniel Bialecki, seit 2009 ist er Chief Operating Officer. Er ist verantwortlich für die etwa 20 Mitarbeiter und koordiniert dabei unter anderem die Zukunft und Weiterentwicklung des Produkts und das Produktmanagement. Als ursprünglicher Elektrotechniker ging ihm die Arbeit in diesem Bereich viel zu sehr ins Detail. Genau darin sieht er auch ein Problem beim Lernen. Oft stecke man viel zu tief in einem Thema drin, sodass man irgendwann gar  nicht mehr wisse, worum es oben eigentlich noch mal ging. Als  Bertelsmann 2007 mit scoyo eine Art Marktlücke entdeckte und er die Chance bekam, daran mitzuarbeiten, ergriff er sie, fasziniert von dem Projekt, sofort. Seitdem ist er mit Herzblut dabei.
Die Liebe zu der Arbeit und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 als Start-Up gegründet, ist scoyo heute die größte Online-Lernplattform in Deutschland. Die Mission: Lernspiele für Kinder, die wieder zeigen, dass Lernen auch Spaß machen kann &#8211; und vor allem soll.<span id="more-6606"></span></p>
<p>4000 Lernspiele, 10.000 Übungen, circa 4000 Schulstunden &#8211; das ist, was scoyo.de für Schülern und Schülerinnen der Klassenstufe 1 bis 7 verpackt in Abenteuer, Spiel und Spaß bereit hält. Das Angebot wurde gemeinsam mit Pädagogen und Fachdidaktikern  entwickelt und passt sich außerdem individuell an den Lehrplan des Bundeslandes der Kinder an. Eingebettet in Abenteuergeschichten helfen die Schüler den virtuellen Charakteren knifflige Aufgaben zu lösen und lernen so praktisch nebenbei. Sie erfassen spielerisch neue Inhalte und/oder bereiten den Unterricht zu Hause selbstständig nach. Darüber hinaus können die Angebote von scoyo  vereinzelt auch in der Schule als ergänzendes Mittel zum Unterricht genutzt werden.</p>
<p>Gerade der Spaß geht in einer wachsenden Leistungsgesellschaft verloren, wenn man bedenkt, dass Kinder ja eigentlich permanent lernen. Der Druck, unter dem sich die Kinder befinden, ist oft enorm und das hat nicht selten negative Auswirkungen auf das Lernverhalten. Mit scoyo soll den Kinder gezeigt werden, dass Lernen Spaß macht und nicht nur aus monotonem Eintrichtern von Wissen besteht. „Das Tolle daran ist, dass es wirklich funktioniert!“, sagt Daniel Bialecki, Chief Operating Officer bei scoyo. Für ihn und die anderen Mitarbeiter ist es super Gefühl, wenn regelmäßig Briefe und E-Mails eintreffen, in denen Kinder von ihren Erfolgen und der Freude am Lernen mit scoyo berichten. Um dies auch immer weiter zu gewährleisten, führen die Entwickler zum Beispiel regelmäßig Usability-Tests gemeinsam mit Nutzern durch. Die eingeladenen Kinder testen dann Erweiterungen und Neuentwicklungen. Die Zusammenarbeit mit ihnen und das Feedback sind für die Mitarbeiter besonders wichtig. „Oft reicht es schon, wenn der „Weiter“-Button an der falschen Stelle liegt. Die Kinder finden ihn nicht sofort und verlieren das Interesse“. Solche Kleinigkeiten machen im Umgang mit der Plattform viel aus und können in ihrer Summe darüber entscheiden, ob das Produkt von den Kindern angenommen wird oder nicht.</p>
<p>Mit der Mark-Zuckerberg-Start-Up-Fantasie von Computern in dunklen Studentenzimmern oder Garagen hat die Entstehung und generelle Arbeit bei scoyo allerdings wenig zu tun. 2007 wurde scoyo von der Bertelsmann AG zum Leben erweckt, 2009 verkaufte es der Konzern an den TV-Sender Super RTL. Seit dem startet das junge Unternehmen richtig durch. 2011 wurde es gleich doppelt mit dem Comenius-EduMedia-Siegel ausgezeichnet. Von der ersten Stunde an dabei ist Daniel Bialecki, seit 2009 ist er Chief Operating Officer. Er ist verantwortlich für die etwa 20 Mitarbeiter und koordiniert dabei unter anderem die Zukunft und Weiterentwicklung des Produkts und das Produktmanagement. Als ursprünglicher Elektrotechniker ging ihm die Arbeit in diesem Bereich viel zu sehr ins Detail. Genau darin sieht er auch ein Problem beim Lernen. Oft stecke man viel zu tief in einem Thema drin, sodass man irgendwann gar  nicht mehr wisse, worum es oben eigentlich noch mal ging. Als  Bertelsmann 2007 mit scoyo eine Art Marktlücke entdeckte und er die Chance bekam, daran mitzuarbeiten,<em> </em>ergriff er sie, fasziniert von dem Projekt, sofort. Seitdem ist er mit Herzblut dabei.</p>
<p>Die Liebe zu der Arbeit und die Begeisterung merkt man auch deutlich, wenn man das Großraumbüro in der Hamburger Innenstadt betritt. Was für die Mitarbeiter die Arbeit ausmacht, ist zum einen die Mission, die sie verfolgen, zum anderen die Vielfalt an Aufgaben, die auf jeden einzelnen zukommen. Obwohl jeder seinen eigenen Arbeitsbereich hat, fallen dennoch durch eine relativ geringe Mitarbeiterzahl immer neue und verschiedene Aufgaben an. „Es wird eigentlich nie langweilig.“ Das weiß auch die Verantwortliche für Marketing, Christiane Müller. Eine Schwierigkeit, mit der gerade das Marketing kämpft, ist die Diskrepanz zwischen Käufern und Nutzern. Die Eltern kaufen des Produkt bzw. den kostenpflichtigen scoyo-Zugang (ein Jahresabo kostet z.B. 9,99€/Monat), die Kinder sind aber diejenigen, die scoyo nutzen. Die Kosten sind zwar weitaus geringer als klassischer Nachhilfe Unterricht, trotzdem schrecken einige Eltern noch zurück, weil sie unter anderem vielleicht mit der Methode Online-Lernen nicht vertraut sind. Für sie ist das Lernen im Internet am Computer eine ganz neue Perspektive.  Oft wollen die Kinder einfach nur ins Internet, „da ist es doch ideal, wenn sie Spaß und Lernen verknüpfen, anstatt auf YouTube rumzuhängen.“, finden die Mitarbeiter. Auf scoyo.de erhalten die Kinder im Gegenzug für die Nutzungsgebühren eine sichere und werbefreie Umgebung, in der sie spielen und Spaß haben können, gleichzeitig aber auch etwas für ihre Noten tun. Außerdem werden durch das Online-Arbeiten ihre Medienkompetenzen geschult.</p>
<p>Mittlerweile ist scoyo praktisch schon aus den Start-Up-Schuhen rausgewachsen. Für die Zukunft ist nun die Ausweitung des Angebots in den Bereich Mobile geplant. Das Angebot am PC ist inzwischen gut aufgestellt. Da der Trend  immer mehr in Richtung mobiler Geräte wie iPad, iPhone oder Tablet-PC gehe, will scoyo in der Zukunft auch diesen Markt erobern.</p>
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